Der Radweg zwischen Belten und Koßwig wird ab dem 12. September für sechs Wochen voll gesperrt und grundhaft erneuert. Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mitteilte, erfolgt der Ausbau in Asphaltbauweise auf einer Länge von einem Kilometer, zusätzlich werden auf 900 Metern Wurzelschutzmaßnahmen eingebaut. Radfahrer nutzen während der Bauzeit eine ausgeschilderte Umleitung über die Verbindungsstraße zwischen beiden Orten. Die Maßnahme ist Teil des Modernisierungsprogramms für Fernradwege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, das bis 2027 insgesamt 26 Projekte umfasst und mit rund zwölf Millionen Euro gefördert wird.
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz teilte dazu mit:
Das Programm zur Modernisierung der Fernradwege in Oberspreewald-Lausitz umfasst insgesamt 26 Einzelmaßnahmen in sieben Städten und Gemeinden: Schwarzheide, Lübbenau/Spreewald, Lauchhammer, Großräschen, Schipkau, Senftenberg und Vetschau/Spreewald. Geplant sind vier Neubaustrecken, 13 Modernisierungen von Radwegen und sieben Brückensanierungen. Zur Umsetzung einer dieser Maßnahmen wird der Radweg zwischen Belten und Koßwig ab dem 12. September 2025 für 6 Wochen unter Vollsperrung modernisiert. Der Radweg ist Teil des Fürst-Pückler-Radweges.
Der insgesamt ca.1.170 m lange asphaltierte Radweg wird auf 1 km Länge in einer Breite von 3 m grundhaft in Asphaltbauweise saniert. Auf ca. 900 m werden Wurzelschutzmaßnahmen neben dem Asphaltstreifen eingebracht, die ein Durchwachsen der Wurzeln und damit eine Beschädigung des Weges verhindern. Radfahrerinnen und Radfahrer nutzen während des Bauzeitraums die ausgewiesene Umleitungsstrecke über die nahgelegene Verbindungsstraße zwischen Koßwig und Belten.
Über die Radwegemodernisierung
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz setzt aktuell das zweite Großprojekt zur Modernisierung der Fernradwege um. Bis 2027 sollen rund 18,5 Kilometer Radwege grundhaft erneuert und auf weiteren 34,3 Kilometern Wurzelschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt fließen rund 12 Millionen Euro in sichere und nachhaltige Radwege.
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Dank einer Förderung in Höhe von 80 Prozent durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg – mit Mitteln von Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“ (GRW) – kann das Projekt realisiert werden. Die verbleibenden 2,4 Millionen Euro tragen die beteiligten Kommunen als Eigenanteil.
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Red. / Presseinfo
Bild: OSL




