Eine neue Publikationsreihe „MES-Perspektiven“ erscheint an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) drei Mal pro Jahr. Darin werden Forschungsergebnisse aus dem Masterstudiengang „Europa-Studien“ (MES) präsentiert.
Die zweite Ausgabe der „MES-Perspektiven“ 2012 ist gerade erschienen und beschäftigt sich mit der europäischen Energiepolitik und insbesondere der Transformation des Energiesystems durch „Smart Grids“ auf regionaler und globaler Ebene. „Smart Grids“ bestehen aus einem Verbund nationaler intelligenter Stromnetze. Die Autorin Annette Knödler stellt in ihrer Studie die Frage, ob die Einführung eines europaweiten „Smart Grid“ wirtschaftlich lohnenswert ist. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass langfristig die intelligente Vernetzung mittels Smart Grid kostengünstiger ist als die Anpassung des existierenden „Dumb Grids“ – jeweils unter der Voraussetzung eines Energiemixes mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. Annette Knödler ist Absolventin des MES und arbeitet mittlerweile als Referentin für Umwelt, Klima und Energie in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU in Brüssel. Das Vorwort zu der Studie stammt von Franz Untersteller, dem baden-württembergischen Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.
In der ersten Ausgabe der MES-Perspektiven befassen sich Timm Beichelt, Nicolai von Ondarza und Günter Verheugen (Hrsg.) mit dem Thema „Die EU auf dem Weg zur Wirtschaftsregierung? Europäische Reaktionen auf die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise“.
Zugänglich sind die MES-Perspektiven über
Homepage des MES-Studiengangs
Quelle: Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)
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