Für die Schülerinnen und Schüler des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Herzberg gibt es Fortschritte: Ab Montag (7. September) wird wieder Präsenzunterricht möglich – verteilt auf mehrere Standorte. Zugleich nannte der Landkreis Elbe-Elster nach den Geruchsauffälligkeiten (->> wie berichtet) erstmals einen konkreten Befund: Bei den Luftmessungen wurden Richtwerte überschritten.
Präsenzunterricht ab Montag an mehreren Standorten
Möglich wird der Präsenzunterricht durch eine Kombination aus eigenen und zusätzlichen Räumen. Sechs Räume im Gymnasium selbst sind von der Sperrung nicht betroffen und können weiter genutzt werden. Darüber hinaus stellen Stadt und Kreisverwaltung weitere Räume bereit – darunter die kreislichen Beratungsräume in der Nordpromenade, der Ludwig-Jahn-Straße und der Grochwitzer Straße. Diese böten gute räumliche und technische Voraussetzungen für den vorübergehenden Unterricht, so der Kreis. Welche Klasse wo unterrichtet wird, stimmt die Schule ab und informiert die Betroffenen. Die Übergangslösung ist zunächst bis zum 18. September vorgesehen.
„In dieser besonderen Situation müssen wir gemeinsam handeln“, sagt Landrat Marcel Schmidt. Kreisverwaltung, Schule und Stadt arbeiteten eng zusammen, „damit die Schülerinnen und Schüler auch jetzt verlässlich Präsenzunterricht bekommen. Wir bleiben dran und suchen gemeinsam nach guten Lösungen.“
Erstmals ein konkreter Befund zur Raumluft
Neu ist auch eine Angabe zur möglichen Ursache. Bei den Innenraumluftmessungen durch den TÜV Nord wurden nach einem anerkannten Verfahren unter anderem die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC/TVOC) untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Richtwerte überschritten wurden. Solche Verbindungen können etwa aus Baustoffen, Farben, Klebern oder Reinigungsmitteln ausgasen. Um die Raumluft weiter zu bewerten, wurde eine Folgemessung beauftragt; sie soll am kommenden Dienstag an verschiedenen Messpunkten im Schulgebäude erfolgen.
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Red / Presseinformation




