Eine Blutbuche am Eingang des Grünzugs an der Oscar-Kjellberg-Straße in Finsterwalde muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Wie die Stadt Finsterwalde mitteilt, hat sich im Stamm ein holzzersetzender Pilz ausgebreitet, der die Stabilität des Baumes erheblich beeinträchtigt.
Blutbuche im Grünzug wird aus Sicherheitsgründen gefällt
Am Eingang des Grünzugs an der Oscar-Kjellberg-Straße in Finsterwalde steht eine Blutbuche aus früheren Pflanzperioden. Nach Angaben der Stadt Finsterwalde wurde an dem Baum ein Befall durch den Gemeinen Spaltblättling festgestellt. Dabei handelt es sich um einen sonnenliebenden holzzersetzenden Pilz, der sich auf der Südwestseite des Stammes ausgebreitet hat.
Der Pilzbefall geht nach Angaben der Stadt vermutlich auf einen früheren Sonnenbrand zurück. Dabei seien Rinde und Kambium im Stammfußbereich abgestorben. Von dort habe sich der Pilz bis in etwa zwei Meter Höhe am Stamm ausgedehnt. Der Gemeine Spaltblättling befällt neben abgestorbenem Gewebe auch das aktive Splintholz, wodurch die Holzstruktur geschwächt wird.
Untersuchung zeigt Fäule im unteren Stammbereich
Durch eine gerätetechnische Untersuchung wurden weitere Erkenntnisse über den Zustand des Baumes gewonnen. Demnach ist im unteren Stammbereich eine aufsteigende Fäule eindeutig nachweisbar. Nach Einschätzung der Fachleute besteht dadurch eine latente Bruchgefahr des Stammes.
Auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse hat die Stadt Finsterwalde bei der Unteren Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung zur Fällung beantragt. Die Maßnahme wurde mit der Behörde abgestimmt und inzwischen genehmigt.
Wie die Stadt weiter mitteilt, ist die Fällung der Blutbuche aus Gründen der Verkehrssicherheit unumgänglich. Die Arbeiten sollen in den kommenden Tagen erfolgen.
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Red. / Presseinformation







