Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B96 bei Finsterwalde sind am heutigen Sonntagnachmittag zwei Menschen verletzt worden. Das berichtete Blaulichtreport Lausitz aus dem Einsatzgebiet. Drei Pkw waren in den Unfall verwickelt, und eine Person musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Die schwerverletzte Person wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Feuerwehr befreit eingeklemmte Person auf der B96
Der Unfall auf der B96 bei Finsterwalde ereignete sich am heutigen Sonntag, dem 8. März 2026, um 14:10 Uhr auf der Strecke zwischen Finsterwalde und Betten. Die Feuerwehren der Stadt Finsterwalde und der Gemeinde Sonnewalde wurden umgehend alarmiert, da eine eingeklemmte Person gemeldet war, wie Blaulichtreport Lausitz berichtete. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage: Insgesamt drei Pkw waren in den Unfall verwickelt, und die Situation erforderte sofort den Einsatz des technischen Rettungsgeräts.
Während bei einem der drei Fahrzeuge lediglich der Außenspiegel beschädigt wurde, waren die beiden anderen Pkw stark betroffen. Eine Person konnte ihr Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde daraufhin vom Rettungsdienst vor Ort betreut sowie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die zweite verletzte Person hingegen war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien. Die Einsatzkräfte setzten daher hydraulisches Rettungsgerät ein, darunter Schere und Spreizer. Da die reguläre Rettung nicht ausreichte, nahmen die Feuerwehrleute schließlich auch das Fahrzeugdach ab, damit sie die eingeklemmte Person schonend aus dem Wrack bergen konnten.
Hubschrauber fliegt Verletzte in Krankenhaus
Nach der erfolgreichen Befreiung aus dem Fahrzeug übernahm der Rettungsdienst unmittelbar die medizinische Erstversorgung der schwer verletzten Person im Rettungswagen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen war ein bodengebundener Transport nicht ausreichend, weshalb ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Der Hubschrauber flog die Verletzte anschließend zügig in ein Krankenhaus, damit sie dort schnellstmöglich die notwendige medizinische Weiterversorgung erhielt.
Während der gesamten Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrten Feuerwehr und Polizei die B96 vollständig, sodass der Verkehr in diesem Abschnitt für rund zwei Stunden nicht fließen konnte. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle zusätzlich ab und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe mithilfe von Bindemitteln auf, um eine Gefährdung des Straßenbelags und der Umwelt zu verhindern. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die die weiteren Maßnahmen übernahm.
Der schwere Unfall auf der B96 bei Finsterwalde band insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen vor Ort waren. Ergänzt wurde der Einsatz durch zwei Rettungswagen sowie den Rettungshubschrauber. Die Feuerwehr Sonnewalde konnte ihren Einsatz bereits während der Anfahrt abbrechen, da die Kräfte aus Finsterwalde die Lage abdeckten. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
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Red. / Presseinformation














