An der denkmalgeschützten „Alten Weberei“ in Finsterwalde haben die Bauvorbereitungen begonnen. Bauzaun und erste Abbrucharbeiten sind erledigt, ab heute laufen die Geothermiebohrungen, wie die Stadt Finsterwalde mitteilt.
Geothermiebohrungen bis Ende September
Zuerst wurde das Baufeld eingezäunt. Danach begannen die ersten Abbrucharbeiten. Auch die künftige Baustelleneinfahrt ist bereits mit Schutzplatten vorbereitet. Als nächster Schritt starten am Freitag, 31. Juli, die Geothermiebohrungen. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September.
Ein Ort für Kunst, Kultur und Bildung
Die Stadt Finsterwalde baut die „Alte Weberei“ zu einem modernen KreativCampus um. Direkt nebenan steht die Kulturweberei, die 2023 eröffnet hat. Dort entsteht nun ein Ort für Kunst, Kultur und Bildung. Gleichzeitig wird das historische Industriegebäude denkmalgerecht saniert. Der Bau gehörte einst zur Schaefer’schen Tuchfabrik. Er bietet rund 1.300 Quadratmeter Fläche.
Proberäume, Ateliers und eine Kletterwand
Was dort entstehen soll, haben die Finsterwalder mitbestimmt. Dazu gab es im Juli und November 2024 zwei Beteiligungsworkshops. Gewünscht wurden vor allem Proberäume für Bands, Chöre und Theatergruppen. Dazu kommen Ateliers für bildende Kunst und Räume für Veranstaltungen. Angedacht ist außerdem eine Kletterwand an der Außenfassade. Wir hatten bereits über den geplanten Umbau der Alten Weberei berichtet.
Fast zehn Millionen Euro Bundesförderung
Möglich wird das Vorhaben durch Geld vom Bund. Aus dem Investitionsprogramm Industriekultur „InKult“ kommen 8,847 Millionen Euro. Weitere rund 900.000 Euro stammen aus dem Programm „KulturInvest“. Damit finanziert die Stadt den barrierefreien Zugang, die Erdwärme und die energetische Sanierung – über die Förderzusage hatten wir seinerzeit berichtet. Bis Ende 2027 müssen die Bauarbeiten laut Vorgaben der Fördermittelstelle abgeschlossen sein.
Behindertenparkplätze werden verlegt
Für Besucher ändert sich außerdem etwas: Die drei Behindertenparkplätze wandern bis Ende 2027 vor das Eingangsbauwerk der Kulturweberei. Die Ausschilderung passt die Stadt entsprechend an. Sie bittet Besucher und Anlieger um Verständnis für die Einschränkungen.
Archivbild der Alten Weberei. Foto: Stadt Finsterwalde
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Red. / Presseinformation








