In Kuschkow in der Gemeinde Märkische Heide ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Falls von Tierquälerei. Wie die Beamten mitteilten, soll eine Katze offenbar mit einem Diabolo aus einer Luftdruckwaffe verletzt worden sein. Ein Veterinär bestätigte den Verdacht nach Angaben der Polizei bei der Behandlung des Tieres.
Ermittlungen nach Tierquälerei in Märkische Heide
Der Polizei wurde am Dienstag ein mutmaßlicher Fall von Tierquälerei aus Kuschkow in der Märkischen Heide angezeigt. Nach Angaben der Beamten soll sich die Tat bereits am Pfingstwochenende ereignet haben.
Die Besitzerin der Katze war laut Polizei aus dem Urlaub zurückgekehrt und bemerkte eine Verletzung bei ihrem Tier. Aufgrund der Art der Wunde bestand offenbar schnell der Verdacht, dass die Verletzung durch eine Schusswaffe verursacht worden sein könnte.
Ein hinzugezogener Veterinär bestätigte diesen Verdacht nach Angaben der Polizei. Demnach entfernte der Tierarzt ein sogenanntes Diabolo aus dem Körper der Katze. Solche Geschosse werden üblicherweise bei Luftdruckwaffen verwendet.
Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Weitere Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder zum genauen Tatort machten die Beamten bislang nicht. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Schönefeld: In der Nacht zum Dienstag trieben Diebe ihr Unwesen in der Straße Wehrmathen, wie der Polizei zur Mittagszeit angezeigt wurde. Die Schiebetür eines MERCEDES-Transporter war gewaltsam geöffnet worden, um aus dem Wageninneren Elektrogeräte zu stehlen. Der so verursachte Schaden ist vierstellig, die Kriminalpolizei ermittelt.
Luckau, Schulzendorf, Senzig: Die Missachtung der Vorfahrtsregelung war am Dienstagnachmittag gleich drei Mal die Ursache von Verkehrsunfällen, bei denen Personen verletzt wurden. Kurz nach 12:00 Uhr waren in Luckau an der Ecke der Dresdener Straße zur Straße am Mühlberg ein PKW VW und ein YAMAHA-Motorrad zusammengestoßen. Der 55-jährige Kradfahrer stürzte und hatte schwere Verletzungen erlitten, die eine stationäre Einweisung ins Krankenhaus erforderten. Trotz eines vierstelligen Sachschadens blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit. Noch nicht einmal eine halbe Stunde später wurden Rettungswagen und Polizei aus gleicher Ursache nach Schulzendorf gerufen. Ein PKW VW war an der Ecke der Karl-Liebknecht- zur Karl-Marx-Straße mit einem AUDI aneinandergeraten, was einen fünfstelligen Sachschaden zur Folge hatte. Der 50-jährige AUDI-Fahrer trug leichte Verletzungen davon, die ambulant im Rettungswagen versorgt werden konnten. Beide Autos waren anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Ein Zusammenstoß zwischen einem PKW SKODA und einer Fahrradfahrerin wurde der Polizei um 16:30 Uhr aus Senzig gemeldet. Auch hier war die Missachtung der Vorfahrt die Ursache der Kollision, bei der die 39-jährige Frau leichte Verletzungen davontrug. Bei Bedarf werden diese durch einen Hausarzt begutachtet.
Großziethen: Zeugen riefen am Dienstag kurz nach 17:00 Uhr die Polizei, da sie unweit der Rudower Allee einen Brandausbruch bemerkt hatten. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Unbekannte am Solarpark eine Feuerwerksbatterie auf einer ausgetrockneten Wiese gezündet. Der Flächenbrand von etwa 50 Quadratmeter wurde durch den Melder selbst gelöscht, eine Gefahr des Übergreifens auf Gebäude bestand nicht. Durch die Beamten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Herbeiführen einer Brandgefahr eingeleitet, das inzwischen von der Kriminalpolizei übernommen wurde.
Großziethen: Eine Unaufmerksamkeit beim Abbiegen war am Mittwochmorgen die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Karl-Marx-Straße. Wie der Polizei um 07:45 Uhr gemeldet wurde, war an der Ecke zum Efeuring ein FORD-Kleinwagen mit zwei Fahrradfahrern kollidiert. Die beiden Schüler im Alter von 12 Jahren trugen leichte Verletzungen davon, eine medizinische Versorgung war aber offenbar nicht vonnöten. Mit einigen hundert Euro blieben die verursachten Sachschäden moderat.
BAB 10 bei Niederlehme: „Feuer auf der Autobahn!“ – so ging am Dienstag kurz nach 18:00 Uhr eine Information bei der Polizei ein. Auf dem Berliner Ring brannte zwischen Niederlehme und dem Dreieck Spreeau der Auflieger eines LKW-Sattelzuges. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein Bremsdefekt des Aufliegers die Ursache des Brandes, eine Gefährdung durch die Ladung bestand nicht. Der 43-jährige Fahrer hatte noch die Zugmaschine abkoppeln können, erlitt dabei aber eine Rauchgasvergiftung, die stationär im Krankenhaus zu versorgen war. Bis nach 22:00 Uhr sorgte die Sperrung einer Fahrspur zur Absicherung des Feuerwehreinsatzes für Verkehrsbehinderungen in Richtung Ost.
BAB 13 bei Bestensee: Zu einem Brand auf dem Rastplatz „Am Kahlberg“ wurden Feuerwehr und Polizei am Dienstag kurz nach 19:00 Uhr gerufen. Ein PKW MERCEDES stand in Vollbrand, sodass die Rauchwolke über mehrere Kilometer sichtbar war. Trotz des Löscheinsatzes brannte die „S-Klasse“ vollständig aus und bisherigen Ermittlungen zufolge war ein Motordefekt die Ursache. Eine Gefährdung für Personen oder Gebäude bestand nicht, der Einsatz konnte gegen 20:30 Uhr abgemeldet und das Wrack durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
Wildau: Im Rahmen ihrer nächtlichen Kontrollfahrten stoppten Polizeibeamte am Dienstag kurz vor Mitternacht einen PKW HONDA im Gewerbepark. Dessen Fahrer gab zunächst an, gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein, was eine Datenabfrage bestätigte. Es blieb nicht bei der einen Anzeige, da ein Drogenvortest bei dem 36-Jährigen positiv auf die Stoffgruppen Amphetamin und Cannabis reagierte. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Wildau: Am Mittwochmorgen wurde durch die Leitstelle Lausitz um 01:30 Uhr ein Alarm unter dem Stichwort „Gebäudebrand“ ausgelöst. In einem Mehrfamilienhaus in der Karl-Marx-Straße war eine erhebliche Rauchentwicklung festgestellt worden. Nach wenigen Minuten konnte Entwarnung gegeben werden: als Ursache stellte sich angebranntes Essen auf einem Herd heraus. Personen kamen nicht zu Schaden und nach einer gründlichen Lüftung blieb die Wohnung bewohnbar. Kurz vor 02:00 Uhr wurde der Einsatz beendet.
Lübben: Zu einem Verkehrsunfall zwischen Lubolz und Lübben wurde die Polizei am Mittwoch kurz vor 06:00 Uhr gerufen. In der Nähe des Bahnüberganges war bei einem PKW HYUNDAI während der Fahrt ein Reifen geplatzt, so dass das Auto aus der Fahrspur geriet. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum und war anschließend mit mindestens 5.000 Euro Sachschaden nicht mehr fahrbereit. Personen kamen nicht zu Schaden.
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Red. / Polizeimeldung




