Ein Brand in einer Industriehalle in Lieberose hat am Dienstag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie Blaulichtreport Lausitz berichtet, waren insgesamt 59 Einsatzkräfte vor Ort, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Auch die Polizei bestätigte den Einsatz und sprach von einem brennenden Container innerhalb der Halle. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Großbrand in Lieberose fordert zahlreiche Einsatzkräfte
Am Dienstagvormittag ist es in Lieberose zu einem Brand in einer Industriehalle gekommen. Wie das Team von Blaulichtreport Lausitz von vor Ort berichtete, mussten insgesamt 59 Einsatzkräfte mit 23 Fahrzeugen anrücken, um das Feuer zu bekämpfen. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Lage als anspruchsvoll dar, da dichter Rauch die Sicht stark einschränkte. Der Einsatz von Atemschutzgeräten wurde notwendig.
Aufgrund der intensiven Rauchentwicklung und der Lage vor Ort wurde die Alarmstufe frühzeitig erhöht. Um ausreichend Kräfte und Material bereitzustellen, erfolgte eine Nachalarmierung weiterer Einheiten über Kreis- und Amtsgrenzen hinweg.

Brand in Container als Auslöser identifiziert
Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einem Container innerhalb der Halle aus. In diesem sollen Arbeitsmaterialien gelagert worden sein, die für Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen vorgesehen waren. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Teile der Halle verhindert werden.
Auch die Polizei bestätigte den Einsatz. Nach deren Angaben wurde sie gegen 10:45 Uhr in die Waldstraße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Container mit Abfällen in der Halle brannte und die Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten begonnen hatte. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. Die genaue Ursache für den Brand ist weiterhin unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen durch die zuständigen Behörden.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Groß Köris: Zeugen informierten am Montag gegen 11:45 Uhr die Polizei über den Brand eines Nebengelasses in einem Wohngebiet. Die hinzugerufene Feuerwehr löschte das brennende Gebäude und zur Brandursachenermittlung führten Kriminaltechniker Untersuchungen vor Ort durch. Der Schaden wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt.
Wildau: Auf der Chausseestraße kam es am Montag um 17:00 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stellten fest, dass niemand verletzt wurde, jedoch der OPEL aufgrund der Kollision nicht mehr fahrbereit war. Die Schadenssumme wird auf rund 7.500 Euro geschätzt.
Schönefeld: Zeugen meldeten am Dienstagmorgen gegen 09:20 Uhr den Diebstahl ihres PKW TOYOTA aus einem Wohngebiet. Unbekannte hatte den „CH-R“ auf bisher nicht geklärte Weise entwendeten. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen eine Anzeige auf und leiteten die Fahndung ein.
Schönefeld: Am Montagabend gegen 21:40 Uhr kam es auf der Kienberger Brücke zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Reh. Der Zusammenstoß war Ursache für einen Schaden von rund 6.000 Euro am BMW, der „340“ blieb jedoch fahrbereit.
Bundesautobahn 13 bei Baruth: Zeugen meldeten, dass ein VW am Montagnachmittag gegen 16:50 Uhr aus nicht geklärten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet war. Die hinzugerufene Feuerwehr befreite die Fahrerin aus dem PKW, welche im Anschluss zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Aufgrund der Unfallaufnahme war ein Fahrstreifen zeitweise gesperrt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro und der „Polo“ war nicht mehr fahrbereit.
Bundesautobahn 13, Parkplatz Am Kahlberg: Zeugen meldeten am Montag gegen 13:00 Uhr, dass es auf dem Autobahnparkplatz in Fahrtrichtung Berlin zu einem Diebstahl gekommen ist. Unbekannte Täter sprachen die Geschädigten an, welche im Nachgang das Fehlen von Dokumenten und rund 800 Euro Bargeld feststellten. Polizeibeamte nahmen eine Anzeige auf.
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Red. / Presseinformation




