[Partnernews] Handwerk, Handel, Gastronomie, Bau, IT und Beratung: Die Wirtschaftsinitiative Flughafenregion Brandenburg (WFB) bringt Unternehmen ganz unterschiedlicher Branchen zusammen. Angefangen hat das privatwirtschaftlich getragene Netzwerk als loser Zusammenschluss von Gewerbetreibenden rund um den BER. Inzwischen reicht sein Blick weiter: Auch die Lausitz sieht die Initiative eng mit der Flughafenregion verbunden. Was hinter der WFB steckt und wie Unternehmen Partner werden, zeigt ein Überblick.
Vom losen Zusammenschluss zum Unternehmensnetzwerk
Laut der Initiative reichen die Anfänge der WFB in die Jahre 2019 und 2020 zurück. Damals schlossen sich Gewerbetreibende aus Schönefeld, Blankenfelde-Mahlow und Wildau zunächst locker zusammen. Schritt für Schritt entstand daraus ein unternehmerisches Netzwerk. Zu den Initiatoren zählt Heiko Schmidt, der die WFB heute als Geschäftsführer leitet.
Die Initiative beschreibt sich selbst als privatwirtschaftlich getragenes Geschäfts- und Kooperationsnetzwerk mit wirtschaftsfördernder Wirkung. Unternehmerinnen und Unternehmer sollen dort Kontakte aufbauen, Kompetenzen bündeln und die regionale Wertschöpfung stärken können. Der Grundgedanke dahinter: Wirtschaft ende nicht an Landkreis- oder Gemeindegrenzen.
Breiter Branchenmix unter den Partnern
Zu den Partnern der WFB gehören Unternehmen aus Handel, Handwerk, Bau, Industrie, Gastronomie und Tourismus. Hinzu kommen Immobilienunternehmen, Rechts- und Unternehmensberatungen, Finanzdienstleister sowie Firmen aus IT, Digitalisierung, Recruiting, Marketing und Medien. Auch Kultur und Veranstaltungswirtschaft sind vertreten.
Diese Mischung hebt die Initiative besonders hervor. Die Kompetenzen der Partner sollen sich ergänzen: Sucht ein Unternehmen eine Lösung, verfügt ein anderes im Idealfall über genau diese Kompetenz. Aus einem Kontakt könne so eine Zusammenarbeit entstehen, aus einer Empfehlung ein Auftrag und aus mehreren Unternehmen ein gemeinsames Projekt. Dazu gehören auch Veranstaltungen in verschiedenen Formaten, bei denen sich Unternehmerinnen und Unternehmer austauschen, voneinander lernen und neue Verbindungen knüpfen.
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Flughafenregion als erweiterter Wirtschaftsraum
Die WFB fasst den Begriff Flughafenregion nicht nur geografisch. Rund um den BER sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen, Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche Strukturen entstanden. Gleichzeitig bestehen enge Verbindungen in die angrenzenden Regionen und darüber hinaus. Das gilt auch für die Lausitz. Unternehmen aus Cottbus, Spremberg, Forst oder Senftenberg arbeiten über Landkreisgrenzen hinweg, Fachkräfte pendeln, Kunden- und Lieferbeziehungen reichen über die eigene Region hinaus. Für die Lausitz ist der BER außerdem ein wichtiger Baustein der überregionalen Verkehrsanbindung.
Die WFB sieht die Lausitz deshalb nicht nur als benachbarte Wirtschaftsregion. Für sie gehört die Lausitz zu einem größeren Wirtschaftsraum, in dem Berlin, Brandenburg, die Flughafenregion und die Lausitz immer stärker zusammenwachsen. Aus Sicht des Netzwerks muss wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht an Verwaltungsgrenzen enden.
Vernetzung als Standortfaktor
Die Initiative will Unternehmen nicht nur sichtbar machen, sondern konkrete Verbindungen zwischen ihnen schaffen. Gemeinsame Veranstaltungen, Kooperationen, gegenseitige Empfehlungen und der Austausch von Wissen sollen helfen, Wertschöpfung in der Region zu halten und neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen.
Geschäftsführer Heiko Schmidt hat den Aufbau von Beginn an vorangetrieben. Nach Darstellung der WFB steht aber nicht eine einzelne Person im Mittelpunkt, sondern das Netzwerk selbst mit den Unternehmen und Menschen, die sich darin engagieren. Nach eigenen Angaben verbindet die Initiative inzwischen Partner aus zahlreichen Branchen und aus verschiedenen Teilen der erweiterten Region. Zunehmend gehe es dabei auch darum, wirtschaftliche Verbindungen zwischen Regionen sichtbar zu machen.
So wird man Partner der WFB
Wer sich dem Netzwerk anschließen möchte, kann die Partnerschaft direkt über die Website der WFB abschließen. Nach der Wahl eines Pakets legen Unternehmen ein Profil an. Anschließend erhalten sie Zugang zum Partnerbereich und Einladungen zu den Veranstaltungen des Netzwerks. ->> Hier entlang.
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Red. / Partnerschaft




