Das Sommerbad Vetschau soll mit rund 1,8 Millionen Euro aus einem Bundesprogramm saniert werden. Das 99 Jahre alte Freibad steht auf der Förderliste, die der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen hat. Das bestätigte Bürgermeister Chris Mielchen auf Anfrage von Niederlausitz aktuell.
Sommerbad Vetschau steht auf der Förderliste des Bundes
Der Haushaltsausschuss hatte am Mittwoch die Mittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ vergeben. Für Vetschau sind 1.795.500 Euro vorgesehen, das entspricht der beantragten Summe. Ein an die Stadt gerichtetes Schreiben liegt nach Angaben des Bürgermeisters noch nicht vor, wohl aber die veröffentlichte Liste aller geförderten Vorhaben.
„Wir sind hocherfreut, dass wir mit unserem 99-jährigen Schwimmbad im Förderprogramm SKS-Schwimmbäder berücksichtigt wurden“, schreibt Mielchen. Verbindliche Aussagen könne die Stadt aber erst treffen, wenn der Förderbescheid mit seinem Inhalt vorliegt.
Insgesamt kostet das Vorhaben laut Stadt 4.010.330 Euro. Rechnerisch bleiben damit gut 2,2 Millionen Euro, die nicht aus dem Bundesprogramm kommen.
Becken, Technik und ein neues Sanitärgebäude
Geplant ist die Sanierung in drei Bauabschnitten. Zuerst sollen Technik und Schwimmbecken saniert werden, danach soll ein neues Sanitärgebäude mit Außenanlagen entstehen, im dritten Abschnitt folgen die Holzbauten.
Das Sommerbad Vetschau steht unter Denkmalschutz. Laut Förderantrag soll das Becken denkmalgerecht saniert werden, einschließlich der technischen Anlagen. Das neue Gebäude soll neben Sanitär- und Personalräumen auch Räume bieten, die Vereine, Schulen und Kitas nutzen können. Bestandsgebäude, deren Sanierung sich nicht mehr lohnt, werden abgerissen.
Erhalten bleiben sollen das Kassenhäuschen, der Fahrradschuppen und das Umkleidegebäude. Sie werden laut Antrag konserviert und denkmalgerecht instandgesetzt. Auch die Freianlagen sollen aufgewertet werden.
Zeitplan für das Sommerbad Vetschau noch offen
Wann gebaut wird und ob das Bad dafür eine Saison geschlossen bleiben muss, kann die Stadt nach eigenen Angaben erst nach Vorlage des Förderbescheids und weiteren Abstimmungen sagen. Die Planung stammt aus dem Jahr 2022, so lange bemüht sich die Stadt bereits um Fördermittel. Der eine oder andere Punkt werde deshalb sicherlich noch einmal diskutiert und angepasst werden müssen, schreibt der Bürgermeister.
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Red.













