Mit einer Rose haben die Bürgermeister von Lübben, Neunkirchen und Wolsztyn am 24. Oktober das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen gefeiert. Am selben Tag wurde im Museum Schloss Lübben die Sonderausstellung zum Jubiläum eröffnet.
Strauchrose als Zeichen der Verbundenheit
Lübbens Bürgermeister Jens Richter, Neunkirchens Oberbürgermeister Jörg Aumann und Dominik Tomiak, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Wolsztyn, pflanzten gemeinsam eine Strauchrose der Sorte „Eden Rose 85“. Die Stadt knüpft damit an eine Pflanzung aus dem Jahr 2009 an. Damals hatten der damalige Lübbener Bürgermeister Lothar Bretterbauer, Neunkirchens damaliger Oberbürgermeister Friedrich Decker und Wolsztyns damaliger Bürgermeister Andrzej Rogozinski eine „Rose ohne Grenzen“ gesetzt.
„Städtepartnerschaften leben nicht von Verträgen, sondern von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Die Rose erinnert uns daran, dass aus einer Partnerschaft über Jahrzehnte eine echte Freundschaft wachsen kann“, sagt Jens Richter.
Partnerschaft mit Neunkirchen seit November 1986
Die Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen wurde im November 1986 im Wappensaal des Lübbener Schlosses unterzeichnet. Sie war die zweite innerdeutsche Städtepartnerschaft Lübbens. Im September 1993 besiegelten Lübben und Wolsztyn ihre Partnerschaft, im Oktober 2010 folgten Wolsztyn und Neunkirchen. Vom 20. bis 22. November reisen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Partnerschaftsverein zum Gegenbesuch nach Neunkirchen.
Sonderausstellung im Museum Schloss Lübben bis Februar
Die Sonderausstellung „Freundschaft. 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen“ entstand mit Unterstützung des Lübbener Städtepartnerschaftsvereins und des Neunkirchener Archivs. Eröffnet wurde sie am 24. Oktober mit einer Buchpräsentation, dem „Grünen Sofa“ und Musik. Die Ausstellung ist bis zum 13. Februar 2027 zu sehen und wird auch in Neunkirchen gezeigt. Das Begleitbuch kostet 14 Euro und ist im Museum erhältlich. Gefördert wurde es vom Förderverein des Museums, der Stadt Lübben, dem Landkreis Dahme-Spreewald und der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse.
AusbildungAusbildung Gebäudereiniger (m/w/d)NBL Gebäudeservice- und Dienstleistungs GmbH · SprembergZur Stelle →Alle 281 Stellen in Südbrandenburg →Rund 70 Rosen erinnern an prominente Gäste
Die Rosen prominenter Gäste stehen seit 2024 auf der Schlossinsel, wohin die Lübbener Roseninsel umgezogen ist. Dort sind rund 70 Rosen zu sehen. Die Tradition hatte Familie Muschick begründet, die erste Rose pflanzte 2002 Wolfgang Schmidt, damals Büroleiter des Landrates Dahme-Spreewald. Nach dem Tod von Ferdinand Muschick im Jahr 2021 führten Ingetraud und Sylko Muschick die Pflanzungen fort und übergaben die Tradition 2024 an die Stadt.
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Red. / Presseinformation











