Nach mehreren Ausbrüchen der Amerikanischen Faulbrut lädt das Veterinäramt Dahme-Spreewald Imker zu einem kostenfreien Informationsabend nach Zeuthen ein. Termin ist Mittwoch, der 26. August.
Amerikanische Faulbrut: drei Fachvorträge an einem Abend
Ab 17 Uhr geht es im Bürgerhaus Zeuthen, Goethestraße 26 b, um die Bienenseuche – von aktuellen Entwicklungen bis zur Frage, wann und wie Entschädigungen gezahlt werden.
Drei Vorträge stehen auf dem Programm:
Der Brandenburgische Landesimkerverband beteiligt sich an dem Fortbildungsangebot. Anmeldeformular und Programm stehen auf der Internetseite des Landkreises bereit.

Der Sperrkreis ist seit Juli gewachsen
Die Seuche beschäftigt den Landkreis seit dem Sommer. Mitte Juli war die Amerikanische Faulbrut erstmals nachgewiesen worden, damals mit einem Sperrbezirk rund um Gallun. Anfang August kamen weitere Fälle hinzu, der Landkreis weitete die Maßnahmen aus.
Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, Honig kann bedenkenlos gegessen werden. Für Bienenvölker endet sie dagegen fast immer tödlich: Der Erreger zerstört die Brut, befallene Völker müssen in der Regel abgetötet werden.
Wer sich melden sollte
Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur betroffene, sondern auch interessierte Imkerinnen und Imker. Gerade wer Völker in der Nähe eines Sperrbezirks stehen hat, kann hier klären, was im Ernstfall auf ihn zukommt.
Fragen beantwortet das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz unter [email protected] sowie telefonisch unter 03546 20-1613 oder 03375 26-2121.
Symbolbild: Pixabay
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Red. / Presseinformation








