In Groß Köris ist gestern Abend ein 45-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stürzte der Mann gegen 20:15 Uhr im Försterweg. Rettungskräfte brachten ihn anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zum genauen Unfallhergang.
Polizei und Rettungskräfte im Försterweg im Einsatz
Rettungskräfte und Polizei sind am Mittwochabend nach Groß Köris gerufen worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 20:15 Uhr im Försterweg. Dort war ein 45-jähriger Mann mit einem Motorrad gestürzt. Der Fahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Laut Polizei machten diese eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus erforderlich. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des Mannes teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Bei dem Motorradunfall in Groß Köris entstand nach ersten Angaben ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Das Motorrad war nach dem Sturz nicht mehr fahrbereit. Zum genauen Ablauf des Unfalls laufen inzwischen weitere Ermittlungen. Wie die Polizei mitteilte, hat die Kriminalpolizei die weitere Bearbeitung übernommen.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
A10 bei Niederlehme: Am Mittwoch wurde die Polizei gegen 14:45 Uhr zu einem Auffahrunfall auf den Berliner Ring in Fahrtrichtung Ost gerufen. Zwischen Königs Wusterhausen und Niederlehme war ein PKW VOLVO auf einen VW-Transporter geprallt, was Sachschäden von etwa 4.000 Euro zur Folge hatte. Zwei Mitfahrerinnen im PKW im Alter von 52 und 70 Jahren klagten anschließend über Schmerzen durch den Sicherheitsgurt, lehnten eine medizinische Versorgung jedoch ab. Der VOLVO war anschließend nicht mehr fahrbereit.
Luckau: Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz vor 15:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch am Schlabendorfer See gemeldet worden war. Etwa 1.000 Quadratmeter Waldboden standen in Flammen und konnten innerhalb der nächsten Stunde gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, aber da der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung nicht ausgeräumt werden konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Schönefeld: In der Hans-Grade-Allee ereignete sich am Mittwoch ein Verkehrsunfall, über den die Polizei um 16:45 Uhr informiert wurde. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache war ein RENAULT-Transporter nach rechts aus der Fahrspur geraten und hatte zwei PKW gerammt. Verletzt wurde dabei niemand, aber bei einer vorläufigen Schadensbilanz von rund 27.000 Euro war der „Trafic“ anschließend ein Fall für den Abschleppdienst. Zudem wurde die Feuerwehr angefordert, um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten zu binden. Die Vollsperrung der Straße konnte kurz vor 18:00 Uhr wieder aufgehoben werden.
Schönefeld: Ein Autodiebstahl in der Hans-Grade-Allee wurde der Polizei am Mittwoch gegen 19:00 Uhr gemeldet. Ein PKW HYUNDAI war entwendet worden. Gleichzeitig mit der Anzeigenaufnahme wurde die internationale Fahndung nach dem Modell „IONIQ 5“ eingeleitet.
A113, Schönefeld: Zu einem Auffahrunfall zwischen den Ausfahrten Flughafen und Schönefeld-Süd wurden Rettungswagen und Polizei am Mittwoch kurz nach 22:30 Uhr gerufen. Ein PKW BMW war auf einen MERCEDES-Kleinbus geprallt, was mit Sachschäden von etwa 70.000 Euro und zwei Aufträgen für Abschleppdienste endete. Da die 26-jähjrige Beifahrerin im „Vito“ anschließend über Schmerzen klagte, wurde sie zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Bis 02:00 Uhr am Donnerstagmorgen war die Autobahn in Fahrtrichtung Süd gesperrt.
Schönefeld: Für einen 25-jährigen OPEL-Fahrer begann der Donnerstagmorgen mit einem unfreiwilligen Besuch in der Polizeiinspektion. Polizeibeamte hatte sein Auto kurz vor 03:00 Uhr in der Straße Am Seegraben kontrolliert und der Atemalkoholtest bei dem Mann lag mit einem Messwert von 1,58 Promille deutlich im Bereich der Verkehrsstraftaten. Im Rahmen des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wurde die beweissichernde Blutprobe veranlasst und der Führerschein beschlagnahmt.
Königs Wusterhausen: Eine Unaufmerksamkeit beim Ausfahren von einem Grundstück in der Potsdamer Straße war am Mittwoch kurz vor 19:00 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls. Bei dem Zusammenstoß eines PKW OPEL mit einem NISSAN wurde niemand verletzt, es blieb bei Sachschäden von etwa 1.500 Euro an den weiter fahrbereiten Autos.
Lübben: Polizeibeamte beabsichtigten am Donnerstagabend kurz vor 23:00 Uhr in der Straße An der Böttcherei einen E-Scooter zu kontrollieren, da an dem Fahrzeug keine Versicherungskennzeichen montiert waren. Dessen 26-jähriger Fahrer wollte sich aber offensichtlich nicht stoppen lassen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Weit kam er nicht und wurde nach wenigen Minuten gestellt. Der Grund für seine Flucht war schnell klar. Die Beamten fanden heraus, dass der Scooter bauartbedingt eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreichen kann und der Mann dafür keine Fahrerlaubnis besitzt. Dazu kommt eine weitere Anzeige wegen der fehlenden Haftpflichtversicherung. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und das Fahrzeug sichergestellt.
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Red. / Presseinformation



