Der LHC Cottbus setzt auch in der Saison 2026/27 auf Trainer Bennett Speed. Wie der Verein mitteilte, wurde der Vertrag des 24-Jährigen um ein Jahr verlängert. Nach Platz zwei in der vergangenen Spielzeit und einer starken Rückrunde geht der Handball-Regionalligist mit weitgehend zusammengehaltenem Kader in die neue Saison der Regionalliga Ostsee-Spree.
Bennett Speed bleibt Trainer beim LHC Cottbus
Der LHC Cottbus hat nach eigenen Angaben eine wichtige Personalentscheidung für die neue Saison getroffen. Wie der Verein in einer Pressemitteilung erklärte, wurde der Vertrag mit Trainer Bennett Speed um ein Jahr verlängert. Damit bleibt der 24-Jährige auch in der Saison 2026/27 an der Seitenlinie der Cottbuser Handballer. Nach Vereinsangaben geht der LHC mit Zuversicht in die kommende Spielzeit der Regionalliga Ostsee-Spree. Bis auf einen Spieler hätten alle Akteure ihre Verträge verlängert oder bereits gültige Verträge gehabt. Damit soll der Kader weitgehend zusammenbleiben. Speed hatte in der vergangenen Saison seine Premiere als Trainer des LHC Cottbus gegeben. Die Mannschaft beendete die Spielzeit auf Platz zwei. Nach einer Anlaufphase zeigte das Team laut Verein besonders in der Rückrunde seine beste Phase und wurde mit nur einer Niederlage Rückrundensieger.
LHC Cottbus will an starke Rückrunde anknüpfen
Bennett Speed soll nach Angaben des Vereins weiter auf die Entwicklung der Mannschaft aufbauen. In seiner ersten Saison setzte er auf ein neues Spielsystem und integrierte mehrere A-Jugendspieler in das Männerteam. Damit rückte auch die Verbindung zwischen Nachwuchs und erster Mannschaft stärker in den Fokus. „Ich fühle mich sehr wohl in Cottbus und habe das volle Vertrauen des Vereins. Das erleichtert mir das Arbeiten ungemein“, wird Speed in der Mitteilung des LHC Cottbus zitiert. Zudem erklärte er: „Wir sind noch nicht fertig. Mir hat es großen Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu arbeiten. Besonders die Rückrunde war sehr stark.“ Diese Entwicklung wolle man mit in die Sommerpause nehmen. Der Verein sieht in der Vertragsverlängerung ein weiteres Puzzleteil für die kommende Saison. Mit dem zusammengehaltenen Kader und der Fortsetzung auf der Trainerposition sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um in der Regionalliga Ostsee-Spree erneut oben mitzuspielen.
Verein sieht weiteren Schritt zur Professionalisierung
Nach Angaben des LHC Cottbus hat der Verein in der vergangenen Saison auch strukturell einen Schritt in Richtung Professionalisierung gemacht. Dieses Ziel habe Präsident Kai-Uwe Weilmünster gemeinsam mit dem Präsidium verfolgt und dafür entsprechende Weichen gestellt. Sportlich spielt Bennett Speed dabei aus Sicht des Vereins eine zentrale Rolle. Der sportliche Leiter Gordon Roth beschreibt ihn in der Mitteilung als „fachlich versierten, leidenschaftlichen Trainer“. Speed sei „noch jung, aber mit einer klaren Spielphilosophie, einer klaren Taktik, einem klaren Bild davon, was er will“, so Roth.
Der Fokus habe in der vergangenen Saison nicht nur darauf gelegen, junge Spieler besser an das Männerteam heranzuführen. Laut Roth sollte aus der Mannschaft auch wieder eine schlagkräftige und intakte Einheit mit gutem Stimmungsbild und Zusammenhalt entstehen. „Und das hat Bennett zweifelsohne geschafft“, wird der sportliche Leiter weiter zitiert. Für den LHC Cottbus beginnt nun die Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison. Mit Bennett Speed an der Seitenlinie und einem weitgehend bestehenden Kader will der Verein die Entwicklung der vergangenen Monate fortsetzen.
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Red. / Presseinformation




