Bei einem Kellerbrand in Cottbus ist in der Nacht zum Freitag ein Mehrfamilienhaus in der Jessener Straße vorsorglich evakuiert worden. Wie das Team von Blaulichtreport Lausitz von vor Ort berichtete, war ein Stromverteilerkasten in Brand geraten. Ein Bewohner musste wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Kellerbrand in Cottbus beschäftigt Feuerwehr nachts
In der Spremberger Vorstadt in Cottbus hat ein Kellerbrand in der Nacht zum Freitag einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Nach Angaben von Blaulichtreport Lausitz wurden die Einsatzkräfte um 00:58 Uhr zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Jessener Straße alarmiert. Vor Ort bestätigte sich bei der ersten Erkundung ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses.
Nach Angaben der Einsatzleitung war ein Stromverteilerkasten in Brand geraten. Die Feuerwehr leitete daraufhin umgehend die Brandbekämpfung ein. Gleichzeitig kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude, weil sich Rauch ausbreiten konnte. Der betroffene Hauseingang wurde vorsorglich evakuiert. Ein Bewohner musste nach dem Brand durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Bei ihm bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Weitere Angaben zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht vor. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte sich das Feuer nach den vorliegenden Informationen nicht weiter ausbreiten.
Rund 30 Einsatzkräfte in Spremberger Vorstadt
Die Berufsfeuerwehr Cottbus sowie zwei Freiwillige Feuerwehren waren laut Blaulichtreport Lausitz mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften im Einsatz. Bei Kellerbränden in Mehrfamilienhäusern steht neben der eigentlichen Brandbekämpfung besonders die Kontrolle der Treppenhäuser und Wohnbereiche im Mittelpunkt. Auch deshalb evakuierten die Einsatzkräfte den betroffenen Hauseingang vorsorglich. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten den Bereich damit verlassen, während die Feuerwehr den Brand bekämpfte und die Lage im Gebäude prüfte. Angaben dazu, wie lange die Evakuierung dauerte oder wann die Bewohner zurückkehren konnten, lagen zunächst nicht vor.
Die genaue Brandursache ist nach den vorliegenden Angaben noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird nun klären, wie es zu dem Brand im Bereich des Stromverteilerkastens kommen konnte. Die weiteren Ermittlungen liegen nun bei der Polizei. Sie prüft die genaue Brandursache und mögliche Hintergründe.
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Red. / Blaulichtreport Lausitz











