Der FC Energie Cottbus hat die Vergabe für die geplante Machbarkeits- und Konzeptstudie zur Zukunft des LEAG Energie Stadions abgeschlossen. Wie der Verein mitteilte, erhielt die LOGSOL GmbH aus Dresden den Zuschlag für das Projekt. Die Studie soll verschiedene Entwicklungsoptionen für das Stadion im Rahmen des Strukturwandels in der Lausitz untersuchen.
Stadionzukunft wird untersucht
Die Konzept- und Machbarkeitsstudie entsteht im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK. Wie der FC Energie Cottbus mitteilte, wurde der Auftrag nach einem öffentlichen Vergabeverfahren nach der Unterschwellenvergabeordnung vergeben. Mehrere bundesweit tätige Unternehmen hatten sich daran beteiligt. Den Zuschlag erhielt schließlich die LOGSOL GmbH aus Dresden.
Die Entscheidung fiel laut Verein anhand einer umfangreichen Bewertungsmatrix. Dabei spielten unter anderem fachliche Qualität, Wirtschaftlichkeit, methodisches Vorgehen, Beteiligungsansätze sowie Erfahrungen mit Infrastruktur- und Transformationsprojekten eine Rolle.
Erfahrungen aus mehreren Stadionprojekten
Besonders überzeugt habe LOGSOL laut FC Energie durch Erfahrungen im Bereich Sportstätten- und Großprojekte. Das Unternehmen war nach Vereinsangaben bereits an Projekten wie dem Heinz-Steyer-Stadion in Dresden, dem Erzgebirgsstadion in Aue, der heutigen Avnet Arena in Magdeburg sowie dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin beteiligt.
Zudem bringe das Unternehmen Kompetenzen in den Bereichen Betreiberkonzepte, Wirtschaftlichkeit, Beteiligungsprozesse und nachhaltige Infrastrukturentwicklung mit. FC Energie-Präsident Sebastian Lemke erklärte, dass die vergangenen Tage erneut gezeigt hätten, welche sportliche, gesellschaftliche und infrastrukturelle Bedeutung das LEAG Energie Stadion für die gesamte Region habe. Durch die sportliche Entwicklung und die Diskussionen rund um den Aufstieg seien die Anforderungen an den Standort weiter gestiegen.
Verschiedene Szenarien sollen geprüft werden
Die Studie soll laut Verein ausdrücklich ergebnisoffen erfolgen. Untersucht werden verschiedene Szenarien und Entwicklungsoptionen für das Stadion. Ziel sei es, gemeinsam mit relevanten Partnern eine langfristig tragfähige Grundlage für Entscheidungen rund um die Zukunft des Standorts zu schaffen. Das LEAG Energie Stadion soll dabei laut FC Energie nicht nur als Sportstätte betrachtet werden. Auch eine Nutzung als Veranstaltungs- und Begegnungsort im Rahmen des Strukturwandels in der Lausitz soll Teil der Untersuchungen sein.
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Red. / Presseinformation



