Zwei gesprengte Fahrkartenautomaten innerhalb weniger Tage beschäftigen derzeit die Polizei in Cottbus. Sowohl am Sportzentrum in der Spremberger Vorstadt als auch in der Marienstraße wurden Automaten mit Sprengmitteln zerstört. Wie die Polizei mitteilte, entstand dabei ein Gesamtschaden von deutlich über 70.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen und sicherte Spuren an den Tatorten.
Fahrkartenautomaten in Cottbus gesprengt
In Cottbus haben unbekannte Täter innerhalb weniger Tage gleich zwei Fahrkartenautomaten gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die erste Tat bereits am Samstagmorgen gegen 03:35 Uhr am Sportzentrum Cottbus in der Spremberger Vorstadt. Dort beschädigten die Täter einen Fahrkartenautomaten durch eine Sprengstoffexplosion mit einem bislang unbekannten Sprengmittel erheblich. Nach ersten Erkenntnissen gelang es den Unbekannten lediglich, einen kleineren dreistelligen Bargeldbetrag zu erbeuten. Für das Verkehrsunternehmen entstand jedoch ein Schaden von rund 70.000 Euro. Kriminaltechniker kamen zur Spurensicherung am Tatort zum Einsatz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Nur zwei Tage später wurde heute Morgen erneut ein Fahrkartenautomat Ziel einer Sprengung. Ein lauter Knall hallte laut Polizei am Montag kurz nach 03:30 Uhr durch die Marienstraße in Cottbus. Auch dort hatten Unbekannte einen Automaten gesprengt. Noch in der Nacht sicherten Kriminaltechniker Spuren. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde in diesem Fall nichts gestohlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei dennoch auf mehrere zehntausend Euro. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, ist derzeit Bestandteil der laufenden Ermittlungen.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus
Cottbus: Ein brennender Baumstumpf hat am Sonntagvormittag Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Zeugen hatten den Brand am Markgrafenmühlenweg gemeldet, aber die Einsatzkräfte mussten zunächst intensiv suchen, bis sie in der Nähe der Spree das Feuer fanden. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen und die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Cottbus: In der Mühlenstraße krachte es am Sonntag gegen 17:15 Uhr zwischen einem Kleinwagen und einem Taxi. Dabei wurde niemand verletzt und beide Beteiligten konnten nach der Unfallaufnahme die Fahrt fortsetzen. Der Schaden wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Cottbus: Ein 28-Jähriger hat am Sonntag gleich mehrfach Autofahrer und die Polizei beschäftigt. Zunächst war er in der Sachsendorfer Straße zu Fuß mitten auf der Fahrbahn unterwegs, später schwankte er über die Thiemstraße. In beiden Fällen sprachen die Beamten ein paar ernste Worte mit dem Mann und erteilten Platzverweise. Gegen 21:00 Uhr wurde er auf der Kreuzung am Hauptbahnhof wieder auffällig. Weil er nicht nur lernresistent, sondern auch offenbar alkoholisiert war, wurde er – nach ärztlicher Prüfung der Gewahrsamtauglichkeit – ins Revier gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.
Cottbus: Fahrzeugbesitzer riefen am Montagmorgen die Polizei auf den Lindenplatz. Dort hatten Unbekannte bei zwei Transportern und einem Kleinwagen Kraftstoff gestohlen. Weil sie dafür die Tanks angebohrt hatten, entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Außerdem ist Sprit ausgelaufen und hat den Boden verunreinigt, sodass weitere Kosten entstehen können. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Cottbus: In der Drachhausener Straße ist am Montag gegen 07:30 Uhr ein Kleinbus mit einem Radfahrer zusammengestoßen. Der 86-Jährige zog sich beim Sturz Verletzungen zu, die eine Fahrt ins Krankenhaus nötig machten. Der Sachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
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Red. / Presseinformation




