In Cottbus beginnt Mitte April der Ausbau eines wichtigen Abschnitts der Seeachse im Stadtteil Sandow. Die Dissenchener Straße wird dafür zwischen dem Knotenpunkt Sandower Hauptstraße/Muskauer Straße und der Aufweitung Knotenpunkt Stadtring voll gesperrt. Neben Straßenbauarbeiten sind auch neue Haltestellen, Leitungen und Baumpflanzungen geplant. Die Bauarbeiten sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein, wie die Stadt Cottbus mitteilt.
Seeachse Sandow: Ausbau startet mit Vollsperrung
Wie die Stadt Cottbus mitteilt, beginnt am 13. April der Ausbau eines ersten Abschnitts der Seeachse im Stadtteil Sandow. Betroffen ist die Dissenchener Straße zwischen dem Knotenpunkt Sandower Hauptstraße/Muskauer Straße und dem Stadtring. Für die Arbeiten wird dieser Bereich vollständig gesperrt. Die Gesamtmaßnahme ist laut Stadt bis Dezember 2026 geplant.
Neue Infrastruktur und barrierefreie Haltestellen
Im Zuge der Bauarbeiten werden bestehende Straßenbefestigungen vollständig zurückgebaut und anschließend neu hergestellt. Zudem sollen seitliche Grünflächen als sogenannte Versickerungsmulden gestaltet werden, um Regenwasser besser aufnehmen zu können.
Darüber hinaus ist die komplette Erneuerung der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Zwei neue barrierefreie Bushaltestellen mit Wetterschutzeinrichtungen sollen entstehen und künftig den öffentlichen Nahverkehr verbessern.
Leitungsarbeiten und Energieversorgung werden erneuert
Parallel zu den Straßenbauarbeiten nutzt die LWG die Maßnahme, um Trinkwasserleitungen einschließlich Hausanschlüssen zu erneuern. Außerdem wird der Mischwassersammler saniert und bestehende Regenwasserleitungen zurückgebaut. Nach Angaben der Stadt verlegt die Elektroenergieversorgung Cottbus GmbH zudem neue Nieder- und Mittelspannungskabel.
Unfallschwerpunkt bekommt neue Ampelanlage
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Knotenpunkt Peitzer Straße/Hans-Beimler-Straße. Dieser gilt laut Stadt als Unfallschwerpunkt. Die bestehende Fußgängerampel wird zunächst entfernt. Künftig soll eine neue, vollständig signalisierte Ampelanlage den Verkehr an dieser Stelle regeln.
Zusätzlich sind umfangreiche Begrünungsmaßnahmen geplant. Insgesamt sollen 53 neue Bäume gepflanzt werden. Die sogenannte Nachhaltigkeitsallee entsteht aus drei Baumarten, darunter Winterlinde, Ulme und Feldahorn. Diese Pflanzungen dienen als Ausgleich für sieben notwendige Baumfällungen.
Finanzierung über Förderprogramme und Eigenmittel
Die Stadt Cottbus finanziert das Projekt mit Unterstützung des Landes Brandenburg. Die Mittel stammen aus den Bund-Länder-Programmen „Stadtumbau“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Aufwertung“. Ergänzt werden diese durch Eigenmittel der Stadt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich laut Angaben auf rund 2,9 Millionen Euro.
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Red. / Presseinformation







