Der LHC Cottbus hat am heutigen Samstagabend vor knapp 1.000 Zuschauern in der Lausitz-Arena die Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 mit 36:20 (16:9) klar besiegt. Nun erwarten die Cottbuser entscheidende Wochen im Kampf um die Meisterschaft.
Hüneburg und Kastriot führen LHC zum Kantersieg
Herausragender Akteur auf Cottbuser Seite war Pascal Hüneburg, der insgesamt neun Tore erzielte. Dicht dahinter folgte Jupa Kastriot mit sechs Treffern. Jerremy Kutz und Lukasz Orlich steuerten jeweils fünf Tore bei, Alexander Takev traf dreimal. Hannes Knecht, Nicola Kuhlmey, Robert Takev, Anton Koppe, Linus Müller und Marc Schmitz komplettierten die Torschützenliste des LHC Cottbus.
Für die Gäste aus Berlin war Aymen Zayen mit sieben Treffern der gefährlichste Angreifer. Kilian Stollenwerk und Nils Kern erzielten jeweils drei Tore, Nils Quente und Leo Heim je zwei. Bela Widczisk, Otto-Heinrich Rohrbeck sowie Otto Erdmann trafen ebenfalls für Blau-Weiß 1890, das in der Regionalliga Ostsee-Spree laut Vereinsmitteilung des LHC aktuell den vorletzten Tabellenplatz belegt.
LHC baut die Führung aus
Den ersten Treffer des Abends erzielte Alexander Takev in der dritten Spielminute zum 1:0. Blau-Weiß 1890 glich in der achten Minute durch Leo Heim zum 1:1 aus. Doch der LHC Cottbus übernahm anschließend das Kommando. Laut Vereinsmitteilung brauchte das Team rund 25 Minuten, um sich vom Berliner Gegner etwas abzusetzen – aus einem 11:8 machten die Lausitzer bis zur Pause ein 16:9.
Insbesondere in der Phase zwischen der 27. und 32. Minute erzielte der LHC fünf Treffer in Folge ohne Gegentreffer – darunter viermal durch Kastriot. Trainer Bennett Speed zog nach dem Spiel ein differenziertes Fazit: „Wir haben zwar deutlich gewonnen. Man hat aber auch gesehen, wo wir noch besser werden müssen.“ Demnach lief die Partie nicht ganz so flüssig wie in den Wochen zuvor.
Zeitstrafen und Disqualifikation beim Gast
Nach dem Seitenwechsel setzte der LHC Cottbus die Partie souveräner fort. Hüneburg traf mehrfach in Folge, Kastriot legte ebenfalls nach. In der 51. Minute stand es bereits 30:16 für die Gastgeber – damit war das Spiel entschieden. Blau-Weiß 1890 verkürzte zwar durch Zayen noch einige Male, doch am Ende siegten die Cottbuser klar mit 36:20.
Disziplinarisch kassierten beide Teams jeweils vier Zwei-Minuten-Strafen. Auf Seiten des LHC Cottbus erhielten Arne Gerntke, Pascal Hüneburg, Alexander Takev und Linus Müller je eine Zeitstrafe. Marc Schmitz sah zudem früh eine gelbe Karte. Für die Gäste gab es neben den vier Zeitstrafen noch eine Disqualifikation: Otto Erdmann erhielt in der 23. Spielminute die rote Karte. Die Schiedsrichter Florian Börner und Alexander Knoche leiteten die Partie.
Siebenmeter: Gäste effizienter als der LHC
Bei den Siebenmetern verwandelte der LHC Cottbus einen von zwei Versuchen: Nicola Kuhlmey traf in der 53. Spielminute, scheiterte jedoch in der elften Minute. Blau-Weiß 1890 traf hingegen beide Male sicher – Kilian Stollenwerk in der 17. und 43. Minute. Auf das Gesamtergebnis hatte dies keinen Einfluss. Kuhlmey war übrigens auch im Hinspiel der entscheidende Akteur: Laut Vereinsmitteilung traf Kuhlmey damals drei Sekunden vor Schluss zum 31:31-Unentschieden in der Lausitz-Arena.
Schwerin, Ludwigsfelde und Werder – die nächsten Aufgaben
Für den LHC Cottbus beginnen nun die entscheidenden Wochen der Saison. Zunächst gastiert das Team am kommenden Samstag bei den Mecklenburger Stieren Schwerin. Trainer Bennett Speed gab die Marschroute vor: „Das wird ein schweres Spiel. Unser Ziel sind aber zwei Punkte“, so Speed. Im Hinspiel zwischen beiden Teams gab es eine Punkteteilung.
Danach empfängt der LHC Cottbus am 21. März den Ludwigsfelder HC in der Lausitz-Arena, bevor es am 28. März zum Showdown gegen den Tabellenführer GW Werder kommt. Für beide Heimspiele läuft der Kartenvorverkauf bereits. Alle Informationen dazu gibt es laut Verein unter www.lhc-cottbus.com.
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Red. / Presseinformation
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