Der 66-jährige Mann, der Anfang Juni bei einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Schlossinsel in Lübben schwer verletzt worden war (->> wie berichtet), ist im Krankenhaus verstorben. Wie die Polizei mitteilte, erlag der Mann am gestrigen Montagnachmittag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiterhin an.
Körperverletzung in Lübben endet tödlich
Am heutigen Dienstag teilte die Polizei mit, dass der 66-Jährige, der am 2. Juni 2026 bei einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Schlossinsel in Lübben schwerst verletzt worden war, seinen Verletzungen erlegen ist. Der Mann starb demnach am Montagnachmittag, dem 8. Juni 2026, in einem Krankenhaus.
Am Abend des 2. Juni war es gegen 19:00 Uhr in der Nähe des Wasserspielplatzes auf der Schlossinsel zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Wie die Polizei damals mitteilte, wurde der Mann dabei so schwer verletzt, dass er zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Polizei sucht weiterhin Zeugen
Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat und bittet nach wie vor um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden insbesondere Personen, die das Geschehen auf der Schlossinsel beobachtet haben oder Angaben zum Ablauf der Auseinandersetzung sowie zu möglichen Beteiligten machen können.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Dahme-Spreewald unter der Telefonnummer 03375 270 1224 entgegen. Alternativ können Hinweise auch bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über das Hinweisportal der Polizei Brandenburg abgegeben werden.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Eichwalde: Am Zeuthener See stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Montag gegen 17:00 Uhr drei junge Männer fest, die ohne eine gültige Angelberechtigung auf Fischfang waren. Überdies waren sie im Besitz diverser Cannabisprodukte, die polizeilich sichergestellt wurden. Die Beamten nahmen eine Anzeige auf.
BAB 13 bei Freiwalde: Am Montag wurden zur Mittagszeit Rettungskräfte, Polizei und ein Hubschrauber zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich auf der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden ereignet hatte. Zwischen Staakow und Freiwalde war nach einer Unaufmerksamkeit des Fahrers ein LKW-Sattelzug auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der mit Stahlschrott beladene Truck seitlich um und der Fahrer musste aus der Zugmaschine befreit werden. Entgegen erster Vermutungen hatte der 29-Jährige nur leichte Verletzungen erlitten, die ambulant im Rettungswagen versorgt werden konnten. Der bereits gelandete Rettungshubschrauber konnte abbestellt werden. Bei einem fünfstelligen Sachschaden musste der Sattelzug durch ein Abschleppunternehmen mit Spezialtechnik geborgen werden. Zur Absicherung der Unfallstelle war die rechte Fahrspur der Autobahn zeitweilig gesperrt, was bis 13:30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen führte.
BAB 13 bei Freiwalde: Ein Brandausbruch unweit des Rastplatzes „Krausnicker Berge“ war der Polizei am Montag gegen 15:45 Uhr durch die Feuerwehr-Leitstelle gemeldet worden. Ein RENAULT-Transporter stand in Flammen und musste gelöscht werden, was um 16:00 Uhr erfolgreich beendet werden konnte. Personen kamen nicht zu Schaden und als Ursache ist ein technischer Defekt an dem „Master“ wahrscheinlich. Um 16:30 Uhr konnte nach der Bergung des Fahrzeuges die Verkehrswarnmeldung aufgehoben werden.
Eichwalde: Der Polizei wurde am späten Montagnachmittag ein Diebstahl angezeigt, der unweit des Stadions in der Gerhart-Hauptmann-Allee verübt worden war. Die Seitenscheibe eines geparkten KIA-Kleinwagens war aufgebrochen worden, um aus dem Wageninneren eine Geldbörse mit verschiedenen Dokumenten zu stehlen. Der verursachte Schaden liegt bei mehreren hundert Euro und inzwischen hat die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.
In diesem Zusammenhang nochmals sehr ernstgemeinte Hinweise der Polizei: Lassen Sie nie Handtaschen, Handys, Kameras, persönliche Dokumente, Geldbörsen oder andere Wertgegenstände im Fahrzeug liegen! Denken Sie immer daran – auch der Kofferraum ist kein Tresor!
Königs Wusterhausen: Die Missachtung der Vorfahrt war am Montag bisherigen Ermittlungen zufolge die Ursache eines Verkehrsunfalls im Ortsteil Neue Mühle. Kurz vor 16:30 Uhr waren in der Zernsdorfer Straße ein SKODA-Kleinwagen und ein Fahrradfahrer aneinandergeraten. Der 18-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu, die im Krankenhaus zu versorgen waren. Einer vorläufigen Schätzung zufolge wurde ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro angegeben.
Königs Wusterhausen: Diebe trieben ihr Unwesen in der Nacht zum Dienstag in der Emma-Ihrer-Straße, wie der Polizei wenige Minuten vor Mitternacht gemeldet wurde. Sie waren gewaltsam auf ein umzäuntes Grundstück unweit des Königsparks eingedrungen, um Saatgut zu stehlen. Der genaue Tathergang und die Höhe der der Sachschäden ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
Schönefeld: Zu einem Wildunfall wurde die Polizei am Montag kurz vor 23:00 Uhr auf die Landstraße zwischen Kiekebusch und Rotberg gerufen. Ein Wildschwein hatte einen Mopedfahrer während seiner Tour gerammt und war anschließend geflüchtet. Der 18-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu, die ambulant im Rettungswagen versorgt werden konnten. Durch die Feuerwehr waren ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten gebunden worden, die Sperrung der Landstraße wurde um Mitternacht aufgehoben.
Alt Zauche-Wußwerk: Am Dienstagmorgen wurden Feuerwehr und Polizei kurz vor 07:00 Uhr alarmiert, da ein Brandausbruch an der Straße zwischen Burglehn und Alt Zauche gemeldet worden war. Innerhalb der nächsten halben Stunde war das Feuer auf etwa 100 Quadratmetern gelöscht, ohne dass Personen oder Gebäude gefährdet wurden. Zur Höhe des Schadens liegen noch keine Informationen vor. Da der Verdacht einer Brandstiftung nicht ausgeräumt werden konnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
BAB 13 bei Bestensee: Kurz nach 09:30 Uhr wurde die Polizei am Dienstag über einen Verkehrsunfall informiert, der sich in der Anschlussstelle Bestensee in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Im Bereich der Baustelle waren ein PKW OPEL und ein NISSAN kollidiert, was Sachschäden von rund 4.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos weiter fahrbereit.
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Red. / Polizeimeldung




