In den gestrigen Abendstunden haben schwere Gewitter und Starkregen große Schäden im gesamten Gebiet des Regionalleitstellenbereiches angerichtet. Ab 18:00 Uhr standen die Notrufleitungen in der Leitstelle Lausitz nicht mehr still. 1613 Notrufe wurden angenommen.
Insgesamt 890 Einsätze wurden disponiert, koordiniert und abgearbeitet. Durch Blitzeinschläge kam es zu acht Brandeinsätzen. Des Weiteren mussten die Feuerwehren im Leitstellenbereich 501 witterungsbedingte Einsätze abarbeiten. In Cottbus wurden durch Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren abgebrochene Äste und abgedeckte Dächer beseitigt. In Sandow wurde eine Person durch einen herabstürzenden Ast verletzt.
Aufgrund der großflächigen Schadenslage wurde in der Regionalleitstelle Lausitz die „Besondere Führungsorganisation“ ausgerufen. Daraufhin wurden alle verfügbaren Mitarbeiter aus der Freizeit und dem Urlaub zum Dienst geholt. Zusätzlich wurde die Leitstelle durch Einsatzkräfte aus der diensthabenden Wachabteilung unterstützt.
Siehe auch: Heftige Sommergewitter hielten Polizei und Feuerwehr in der Niederlausitz in Atem
Quelle: Stadt Cottbus
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