Bildungsminister Holger Rupprecht genehmigt 30 neue Ganztagsschulen im Land Brandenburg. Im kommenden Schuljahr werden 14 Grundschulen, 13 Oberschulen und drei Gesamtschulen in öffentlicher Trägerschaft zusätzliche Ganztagsangebote unterbreiten. „Damit wird der Ausbau von Ganztagsangebote – wie durch die Koalition beschlossen – konsequent fortgesetzt”, so Rupprecht. Der Ganztagsschulausbau im Land Brandenburg sei eine Erfolgsstory, betont der Bildungsminister. „Fast die Hälfte der Grundschulen und rund zwei Drittel der weiterführenden Schulen unterbreiten künftig Ganztagsangebote – damit haben wir unsere im Jahr 2003 selbst gesteckten Ziele inzwischen weit übertroffen und gehören bundesweit zu den Spitzenreitern.”
In der Primarstufe werden elf Schulen als verlässliche Halbtagsgrundschulen und drei Grundschulen mit Ganztagsangeboten in offener Form arbeiten. Damit steigt die Zahl der Schulen mit Ganztagsangeboten im Grundschulbereich im kommenden Schuljahr auf 194 – das sind 44 Prozent der 445 Grundschulen im Land.
In der Sekundarstufe I werden neun Oberschulen und zwei Gesamtschulen Angebote in offener Form, zwei Oberschulen Angebote in teilweise gebundener Form sowie zwei Oberschulen und eine Gesamtschule Angebote in voll gebundener Form anbieten. Im Schuljahr 2010/2011 werden insgesamt 145 weiterführende Schulen Ganztagsangebote unterbreiten, darunter 94 Oberschulen, 18 Gesamtschulen und 33 Gymnasien. Damit bieten rund 67 Prozent der 218 Schulen in der Sekundarstufe I Ganztagsangebote an. Bei Ober- und Gesamtschulen liegt der Anteil bereits bei mehr als 80 Prozent.
Den 30 neu genehmigten Ganztagsschulen stehen für Investitionsmaßnahmen rund elf Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturpaketes II zur Verfügung. Sie können für ihre Bauprojekte im Durchschnitt 2.100 Euro pro geplanten Ganztagsplatz erhalten. Zusätzlich bekommen sie 100 Euro pro Schüler für Projekte, mit denen insbesondere individuelle Lernzeiten für Schülerinnen und Schüler ermöglicht sowie die Lesekompetenz verbessert werden sollen. Der Schulträger muss jeweils einen Eigenanteil von zehn Prozent aufbringen.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung stehen dem Land Brandenburg bis Ende des kommenden Jahres insgesamt 457 Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln für zusätzliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur zur Verfügung. Rund 80 Millionen Euro werden landesweit direkt in Bildungs-, Weiterbildungs-, Jugend- und Sportprojekte investiert. Weitere 153 Millionen Euro investieren die Kreise und Kommunen vor Ort in Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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