DRK sichert mit Hilfe von Blutspenderinnen und Blutspendern sowie ehrenamtlichen Helfern die Patientenversorgung mit Blutpräparaten zum Jahreswechsel
Am 5. Dezember wird international und bundesweit der Tag des Ehrenamtes begangen. Auch bei den DRK-Blutspendediensten, die die Versorgung der Patienten in stationärer und ambulanter ärztlicher Behandlung mit aus Blutspenden hergestellten Blutpräparaten in Deutschland zu gut 70 Prozent sicherstellen, greift eine einzigartige Allianz von rund 1,9 Millionen DRK-Blutspenderinnen und –Blutspender und, rund 3.800 hauptamtlichen und 200.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Blutspende, die sich in allen Bundesländern beim DRK für das Gemeinwohl engagieren.
Das selbstlose Engagement von Blutspenderinnen und Blutspendern macht deutlich, wie unverzichtbar die Blutspende für die Behandlung schwerkranker Menschen in der modernen Medizin bis heute ist.
Ihnen zur Seite stehen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich in der Vorbereitung und Bewerbung der Termine engagieren, und sich um die Betreuung und Verpflegung der Blutspender auf dem Blutspendetermin kümmern. Sie teilen die den Grundsätzen des DRK zugrunde liegende humanitäre Idee, oft gepaart mit einem jahrelangen Doppel-Engagement auch als uneigennützige Blutspenderinnen und Blutspender beim DRK. Ihrem Engagement, das ein flächendeckendes Angebot an Blutspendeterminen und damit eine sichere und kontinuierliche Versorgung mit Blutpräparaten ermöglicht, gilt der besondere Dank der DRK-Blutspendedienste aus Anlass des Internationalen Aktionstages am 5. Dezember.
Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?
Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 107 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.
In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3,8 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich.
Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
Statistisch gesehen spenden jeden Tag ca. 15.000 Spender deutschlandweit ca. 7.500 Liter Blut für die Versorgung in ihrer jeweiligen Heimatregion beim DRK. In der Region Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein, die der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost versorgt, werden allein ca. 2.250 Blutspenden täglich benötigt, um den Bedarf zu decken.
Wer darf Blut spenden?
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 72. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!
Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter (bitte das Bundesland Berlin oder Brandenburg anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).
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Quelle: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost




