6.511 Verkehrsunfälle zählte die Polizei im Juni in Brandenburg – 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In Berlin fiel der Anstieg mit 5,0 Prozent deutlich stärker aus.

Verkehrsunfälle: Brandenburg mit leichtem Plus
Nach vorläufigen Ergebnissen der Polizei verzeichneten beide Länder im Juni 2026 mehr Verkehrsunfälle als ein Jahr zuvor. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
In Brandenburg stieg die Zahl um 0,8 Prozent auf 6.511 Unfälle. In Berlin lag das Plus bei 5,0 Prozent, dort wurden 12.723 Unfälle registriert.
Der Unterschied zwischen den Ländern
Bemerkenswert ist das Verhältnis: In Berlin ereigneten sich fast doppelt so viele Unfälle wie in Brandenburg – auf einem Bruchteil der Fläche. Das ist keine Überraschung, sondern eine Folge der Verkehrsdichte.
Für Brandenburg gilt das Gegenteil: weniger Unfälle, aber verteilt über lange Landstraßen. Dort passieren die schweren – wer auf einer Landstraße mit 100 Stundenkilometern verunglückt, hat andere Folgen zu erwarten als bei einem Auffahrunfall in der Stadt.
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Was die Zahlen nicht sagen
Es handelt sich um vorläufige Ergebnisse der polizeilichen Erfassung. Sie können sich durch Nacherfassungen noch verändern.
Eine Aufschlüsselung nach Landkreisen enthält die Meldung nicht. Wie sich die Lage in Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz oder Elbe-Elster darstellt, lässt sich daraus also nicht ablesen.
Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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Red. / Presseinformation








