Im Brandenburger Einzelhandel sollen auch wieder Ungeimpfte stöbern und einkaufen können. Das Land will die 2G-Regelung für den Einzelhandel aufheben. Das hat Regierungssprecher Florian Engels heute nach einer Konferenz angekündigt. Demnach soll aber die FFP2-Maskenpflicht weiter gelten. Über mögliche Lockerungen von Corona-Maßnahmen will das Kabinett morgen beraten. Im Anschluss wird der entsprechende Beschluss erwartet. Im Gespräch ist auch die Aufhebung der nächtlichen Ausgangsperre für Ungeimpfte in Regionen mit hohen Infektionszahlen. Zuvor hatten heute bereits die Brandenburger IHKs die Aufhebung der 2G-Regelung gefordert (wie berichtet). Die aktuelle Verordnung gilt noch bis Sonntag. Mögliche Lockerungen könnten somit am Montag in Kraft treten.
Einzelhandel enorm unter Druck
Wie die IHKs in ihrer Forderung bereits schilderten, steht der Einzelhandel unter enormen Existenzdruck. Die 2G-Regelung bremste das Geschäft deutlich aus. Der Gewinner war vor allem der Onlinehandel. „Es ist weder für die Kunden noch für die Händler nachvollziehbar, warum der Kundenzugang in die Geschäfte bundesweit so unterschiedlich gehandhabt wird. Die Situation im Einzelhandel in unseren Städten ist dramatisch. Zudem setzen die Konsumzurückhaltung und die fortschreitende Verlagerung vom stationären Handel zum Onlinehandel viele Gewerbetreibende immer mehr unter Druck. Auch um Wettbewerbsverzerrungen und Einkaufstourismus zu vermeiden, sollte jetzt dringend dieser nächste Schritt gegangen werden“, so Jens Warnken, Präsident der IHK Cottbus.
Auch Gastronomie unter Druck
Wie wir bereits berichteten, hat unter anderem auch die Gastronomie immer mehr zu kämpfen. Hier sorgte zuletzt die 2G-Plus-Regelung für einen spürbaren Rückgang der Gästezahlen. Stimmen aus verschiedenen Bereichen der Gastronomie in Cottbus findet ihr in unserem kurzen Video ->> Hier anschauen.
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