Landrat Harald Altekrüger und Landrat Janusz Dudojć haben in einem persönlichen Gespräch am Donnerstag beschlossen, in Eigeninitiative Maßnahmen zur Bekämpfung der anhaltenden Geruchsbelästigungen nach dem Deponiebrand im polnischen Brożek umzusetzen. Es geht um eine schnelle Lösung des Problems, das stellten beide Seiten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstagabend in Forst (Lausitz) klar. Obwohl beide Landräte keine direkte Verantwortung für den Deponiebrand tragen, haben sie sich im Zuge einer kurzfristigen Lösungsfindung entschlossen der Gemeinde Brody unter die Arme zu greifen. Landrat Harald Altekrüger: „Wir machen ab heute Nägel mit Köpfen und üben den Schulterschluss.“ Der bestehende Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Landkreisen wird durch die gegenseitige Hilfe mit Leben erfüllt und soll auf Grundlage der Erfahrungen der letzten Wochen überarbeitet und ergänzt werden.
Der Deponiebrand soll nun zügig durch Erdmaterialien abgedeckt werden, der den schwelenden Brandnestern den Sauerstoff entziehen soll, um dadurch die anhaltende Rauchentwicklung zu stoppen.
In den letzten Wochen hat der Landkreis durch die Forster Freiwillige Feuerwehr eigene Luftmessungen vorgenommen und die BASF Schwarzheide GmbH und die ERGO Umwelttechnik GmbH um Unterstützung gebeten. Die bislang vorliegenden Analysewerte der Luftmessungen im Forster Stadtgebiet lassen laut BASF-Experten auf keine akute Gesundheitsgefährdung schließen. Weitere Ergebnisse der Luftmessungen werden für kommende Woche erwartet.
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pm/red




