Herzberg Mittwoch, 17 Juni 2020 von Redaktion / Presseinfo

Verletzter bei Brand einer Industriehalle in Herzberg

Verletzter bei Brand einer Industriehalle in Herzberg

Bei einem Brand einer Industriehalle im Radelandweg in Herzberg ist gestern ein 30-jähriger Mitarbeiter verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Brand vermutlich durch Funkenflug bei Reinigungsarbeiten verursacht. Die Halle brannte demzufolge in voller Ausdehung. Weitere Ermittlungen laufen.

Die Polizei teilte dazu mit:

Bis zur Stunde dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem Brand auf einem Firmengrundstück im Radelandweg an, der kurz nach 16:00 Uhr am Dienstag gemeldet wurde. Offenbar war bei Reinigungsarbeiten eine Funkenbildung die Ursache dafür, dass sich in einer Halle Lacke und Farben entzündet hatten. Das Feuer erfasste das Gebäude in voller Ausdehnung von etwa 30 mal 15 Metern, die dabei trotz des Löscheinsatzes zerstört wurde. Ein 30-jähriger Mitarbeiter erlitt dabei Verletzungen, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Der Feuerwehreinsatz war gegen 19:00 Uhr beendet, aber bis zum Auskühlen des Brandortes musste das Grundstück gesperrt bleiben, um die Spurensuche durch Brandermittler zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde das Bauordnungsamt des Landkreises in Kenntnis gesetzt, um die Statik des Hauses zu prüfen. Eine Bilanz der Sachschäden liegt bislang nicht vor.

Die Feuerwehr Herzberg meldete zum Einsatz:  Es brannte in einer Industriehalle für Metallbearbeitung mit Lackierei. Die Brandbekämpfung gestaltete sich Aufgrund der massiven Rauchausbreitung in der Anfangsphase schwierig und erfolgte im Außenangriff über DLK, später mit 2 Rohren im Innenangriff. Während der Löscharbeiten wurden mehrere Gasflaschen, Lacke und Gebinde mit Chemikalien in Sicherheit gebracht.  Die Wasserversorgung erfolgte erschwerender Weise über lange Wegstrecke. Bei dem Brand zog sich eine Person leichte Verletzungen zu. Vielen Dank an die Cafeteria im Armaturenwerk für die schnelle und wunderbare Verpflegung.

 

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Elbe-Elster

Falkenberg: Die Polizei war am Dienstagmittag in die Friedrichstraße gerufen worden, da dort beim Vorbeifahren ein PKW TOYOTA einen OPEL-Kleinwagen gestreift hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz eines Gesamtschadens von rund 5.000 Euro blieben beide Autos fahrbereit.

Falkenberg: Polizeibeamte stoppten am frühen Dienstagnachmittag einen PKW AUDI in der Uebigauer Straße, dessen Fahrer offensichtlich berauscht unterwegs gewesen war. Trotz sichtbarer Ausfallerscheinungen verweigerte der hinreichend polizeibekannte 33-Jährige zunächst einen Drogenvortest. Wenig später ergab ein Test positive Reaktionen auf Amphetamine. Der Führerschein, den er den Beamten vorzeigte, erwies sich als Totalfälschung. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Die entsprechenden Verfahren wegen der Drogenfahrt, der Urkundenfälschung und wegen des Fahrens ohne Führerschein wurden eingeleitet, die Fälschung wurde sichergestellt.

Plessa und Falkenberg: Der Polizei wurde Dienstagnachmittag ein Wohnungseinbruch in der Kurzen Gasse in Plessa angezeigt. Gewaltsam waren Unbekannte in ein Einfamilienhaus eingedrungen, um Schmuck zu stehlen. Kurz nach 17:30 Uhr wurde ein Einbruch in ein Wohnhaus in der Goethestraße von Falkenberg bekannt. Wie im ersten Fall war Gewalt angewendet worden, um in das Gebäudeinnere zu gelangen. Die Schäden liegen jeweils im vierstelligen Eurobereich. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Spuren an beiden Tatorten gesichert.

Falkenberg: Ein Verkehrsunfall auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Liebenwerdaer Straße wurde der Polizei am Dienstagabend angezeigt. Demnach war ein bislang unbekanntes Fahrzeug beim Ausparken gegen einen PKW RENAULT gestoßen, so dass geschätzte 1.800 Euro Sachschaden protokolliert wurden. Da sich der Verursacher unerlaubt entfernt hatte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Unfallflucht, verbunden mit Fahndungsmaßnahmen, eingeleitet.

Bad Liebenwerda: Das Personal eines Supermarktes in der Heinrich-Heine-Straße rief am Dienstagabend die Polizei, da dort kurz nach 20:00 Uhr zwei Ladendiebe gestellt worden waren. Die beiden bereits polizeibekannten Männer im Alter von 33 und 36 Jahren hatten versucht, Tabak und Spirituosen zu stehlen. Während der Jüngere zu Fuß flüchtete, konnte der Zweite bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten werden. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurde Video-Beweismaterial gesichert.

Elsterwerda: Ein Einsatz am Dienstagabend, bei dem Rettungssanitäter wegen einer hilflosen Person zum Bahnhof gerufen wurden, endete mit einem Notruf bei der Polizei kurz nach 21:15 Uhr. Der 48-jährige Slowake, der regungslos auf dem Bahnsteig aufgefunden worden war, reagierte auf das Ansprechen und die versuchte Hilfe der Retter äußerst aggressiv, so dass Polizeibeamte hinzugerufen wurden. Der mit 2,8 Promille alkoholisierte Mann stand zudem offenbar unter Drogeneinfluss und hatte betäubungsmittelverdächte Substanzen bei sich. Eine ärztliche Versorgung lehnte er dennoch ab. Der Mann wurde nach ärztlicher Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen, während gleichzeitig mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet und Beweismittel gesichert wurden.

Elsterwerda: Seit Mittwochmorgen 01:00 Uhr laufen die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen nach einem Einbruch, der im Westbogen verübt worden war. Mit einem PKW VW waren ersten Erkenntnissen zufolge vier Unbekannte durch die Glastür in die Geschäftsräume der Tankstelle gefahren, um daraus einen Bankautomaten zu stehlen. Anschließend flüchteten sie mit dem Auto in Richtung Bad Liebenwerda. Zur Höhe der verursachten Schäden und Verluste liegen noch keine zuverlässigen Informationen vor. Gleichzeitig mit der umgehend eingeleiteten Fahndung wurden Kriminaltechniker des Tatortdienstes eingesetzt, um umfangreiches Spurenmaterial zu sichern.

Mühlberg: Am frühen Mittwochmorgen wurde der Polizei angezeigt, dass Diebe die Agrargenossenschaft in Koßdorf heimgesucht hatten. In den vergangenen Nachtstunden war ein Tor zum Grundstück aufgebrochen worden, um daraus Arbeitsmaschinen zu entwenden. Der bislang absehbare Schaden liegt im fünfstelligen Eurobereich.

Red. /Presseinfo

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