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Dahme Spreewald Montag, 31 Mai 2021 von Redaktion

Nach Bombendrohung - Ryanair-Flugzeug musste am Flughafen BER notlanden

Nach Bombendrohung - Ryanair-Flugzeug musste am Flughafen BER notlanden

In der zurückliegenden Nacht überprüfte die Bundespolizei am Flughafen BER (Landkreis Dahme-Spreewald) eine Boeing 737-800 der irischen Fluggesellschaft Ryanair. Die Maschine mit der Flugnummer FR 1901 war zuvor außerplanmäßig am BER zwischengelandet, ursprünglich war sie von Dublin nach Krakau unterwegs als sie am BER um 20:08 Uhr notlandete. Zuvor war bei der irischen Airline ein Telefonanruf mit einem entsprechenden Hinweis eingegangen, der die Piloten zur Landung zwang. An Bord waren 165 Passagiere, die am BER inklusive des Gepäcks überprüft wurden, Sprengstoffspürhunde kamen zum Einsatz. Laut ARD/RBB gab es am Zielflughafen in Krakau einen telefonischen Hinweis auf eine Bombe an Bord. 

Sprengstoffspürhunde im Einsatz

Kurz nach 20 Uhr am Sonntagabend landete eine Boeing 737-800 aus Dublin kommend auf dem Weg nach Krakau außerplanmäßig am Flughafen BER. Zuvor war ein telefonischer Hinweis bei der irischen Airline eingegangen, die den Piloten zu einer Landung am Flughafen BER veranlasst hat. Nach Abstimmung mit dem Flughafen stellte der Pilot das Flugzeug sicher am BER ab. Die Bundespolizei nahm Kontakt mit dem Piloten auf und entschied nach eingehender Bewertung auf eine ernst zu nehmende Lage. Daraufhin mussten alle 165 Passagiere das Flugzeug verlassen, das Gepäck wurde ausgeladen. Alle Passagiere durchliefen im Terminal eine Luftsicherheitskontrolle und konnten sich dort weiterhin aufhalten. Die Betreuung und Versorgung erfolgte durch den Flughafenbetreiber. Die Bundespolizei führte im Rahmen der gefahrenabwehrenden Maßnahmen eine Überprüfung des Gepäcks und des Flugzeuges durch. Im Ergebnis konnte eine Gefahr für den Luftverkehr ausgeschlossen und im Anschluss der Überprüfung die Situation als unbedenklich eingestuft werden. An der Überprüfung der Passagiere, des Flugzeuges und der Ladung, waren etwa 50 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten, darunter auch Diensthundeführer mit ihren Sprengstoffspürhunden und weitere Spezialisten der Bundespolizei beteiligt.

Reise in Ersatzflugzeug fortgesetzt

Die Überprüfung war gegen 3 Uhr beendet. Anschließend erfolgte die Freigabe der Maschine an die Airline. Nach Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot durch die zuständige Behörde konnten die 165 Passagiere am Montagmorgen um 3:46 Uhr in einem Ersatzflugzeug in Richtung Krakau starten. Die weiteren polizeilichen Strafermittlungen führt die örtlich zuständige Polizei Brandenburg.

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