Bei einer Brandserie in Forst haben Unbekannte am Freitagabend mehrere Müllcontainer im Innenstadtgebiet angezündet. Das teilte die Polizeidirektion Süd mit. Ein Mehrfamilienhaus war zwischenzeitlich gefährdet, weil die Flammen drohten überzugreifen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, jedoch stellte die Polizei eine Gruppe Jugendlicher und leitete mehrere Strafverfahren ein.
Polizei stellt Tatverdächtige nach Brandserie
Am Freitagabend meldeten mehrere Anrufer der Polizei Brände von Müllcontainern im Forster Innenstadtgebiet. Zunächst brannte ein Müllcontainer in der Beethovenstraße, wobei die Gefahr bestand, dass die Flammen auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus übergreifen könnten. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rechtzeitig löschen und somit Schlimmeres verhindern.
Doch dabei blieb es nicht, denn kurz darauf wurden weitere Container in unmittelbarer Nähe zum ersten Tatort in Brand gesetzt. Betroffen waren laut Polizeidirektion Süd die Promenade, die Uferstraße, die Amtstraße sowie die Berliner Straße. An allen Tatorten wurde immer wieder eine Personengruppe von maximal fünf Jugendlichen gesichtet, weshalb die Polizei sofort die Fahndung aufnahm.
Kriminalpolizei übernimmt weitere Ermittlungen
Letztlich gelang es den Einsatzkräften, die Gruppe zu stellen. Die Polizei leitete umgehend mehrere Strafverfahren gegen die Tatverdächtigen ein. Die weiteren Ermittlungen zur Brandserie in Forst übernimmt nun die Kriminalpolizei, die den genauen Tathergang rekonstruieren und mögliche Hintergründe aufklären wird.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree-Neiße
Spremberg: Ein Rettungswagen fuhr am Samstagvormittag durch die Ortslage Spremberg. Ohne jeglichen erkennbaren Grund warf ein Radfahrer zwei Einkaufsbeutel und zwei Gürtel auf die Frontscheibe des Rettungswagens. Dieser musste hierdurch stark abbremsen, wobei glücklicherweise kein größerer Sachschaden entstand. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Cottbus und Spree-Neiße: Im Zuge gezielter verkehrspolizeilicher Maßnahmen wurden mehrere erhebliche Verstöße gegen die Vorschriften zur Verkehrssicherheit festgestellt. Ein Führer eines Elektrokleinstfahrzeugs nahm mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,03 Promille am Straßenverkehr teil und stand zudem unter dem Einfluss von Cannabis. Darüber hinaus wurde bei einem Pkw-Fahrer eine Alkoholisierung von 0,76 Promille festgestellt. Ein weiterer Pkw-Führer zeigte Anzeichen einer Beeinflussung durch Cannabis. Alle drei Fahrzeugführer mussten die entsprechenden Ermittlungsmaßnahmen über sich ergehen lassen. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Red. / Presseinformation







