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Dahme Spreewald Freitag, 28 Februar 2020 von Redaktion

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Dahme-Spreewald:  Den Polizeiinspektionen Dahme-Spreewald und Flughafen wurden seit Beginn dieser Woche insgesamt dreizehn Fälle angezeigt, bei denen Betrüger versuchten, Senioren um ihre Ersparnisse zu bringen. Angefangen vom hinreichend bekannten Enkeltrick über Gewinnversprechen bis zum falschen Polizeibeamten reichte die Palette der Varianten, mit denen Betrüger an Geld kommen wollten. In den bislang bekannten Fällen reagierten die Angerufenen prompt und verständigten Angehörige und die Polizei, so dass es nicht zu Geldübergaben kam.
In diesem Zusammenhang nochmals sehr ernst gemeinte Hinweise der Polizei - Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld / Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand.

BAB 10 bei Niederlehme: In der Ausfahrt eines Rastplatzes zwischen dem Dreieck Spreeau und Niederlehme ereignete sich am Donnerstag gegen 14:30 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein PKW DACIA war nach rechts von der Fahrspur abgekommen, stieß gegen die Schutzplanke und überschlug sich. Der 67-jährige Fahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Ersten Aussagen des Mannes zufolge war eine massive Übermüdung, die zu einem sogenannten „Sekundenschlaf“ führte, als Unfallursache wahrscheinlich. Bei einem Sachschaden von rund 15.000 Euro musste das Auto von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Bestensee: Rettungskräfte und Polizei wurden am Donnerstag kurz nach 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Hauptstraße gerufen. Ersten Ermittlungen zufolge war die Missachtung der Vorfahrt die Ursache für den Zusammenstoß eines PKW MAZDA mit einem 10-jährigen Fahrradfahrer. Das Kind trug dabei leichte Verletzungen davon, die bei Bedarf einem Hausarzt vorgestellt werden. Wie in solchen Fällen erforderlich, wurden Ermittlungen zum genauen Unfallhergang eingeleitet.

Bestensee: Eine Unaufmerksamkeit beim Rangieren auf einem Parkplatz in der Hauptstraße war am Donnerstag kurz vor 17:00 Uhr die Ursache eines Verkehrsunfalls. Die Kollision eines PKW MERCEDES mit einem BMW ging mit rund 1.500 Euro Sachschaden glimpflich ab, verletzt wurde niemand.

Königs Wusterhausen: Das Personal eines Supermarktes in der Wiesenstraße rief am Donnerstag gegen 17:15 Uhr die Polizei, da dort ein Ladendieb auf frischer Tat erwischt worden war. Der hinlänglich polizeibekannte 16-Jährige hatte sich massiv zur Wehr gesetzt, als er festgehalten werden sollte und dabei einen Angestellten leicht verletzt. Dadurch qualifizierte er die Tat von einem einfachen Ladendiebstahl zu einem räuberischen Diebstahl, zu dem nun die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat.

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Donnerstag gegen 17:30 Uhr zum Schlossplatz gerufen, da Zeugen eine Schlägerei in der Nähe der Kavaliershäuser gemeldet hatten. Eine zunächst verbale Auseinandersetzung zwischen lautstark randalierenden afghanischen Jugendlichen und deutschen Passanten war derart eskaliert, dass schließlich eine Flasche und Fäuste flogen. Dabei wurden drei deutsche Jugendliche verletzt, ein 16-Jähriger so schwer, dass er stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten die sechs teilweise erheblich alkoholisierten Angreifer aus Afghanistan und Eritrea im Alter zwischen 17 und 35 Jahren identifiziert werden. Fünf von ihnen wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Währenddessen stellte sich zudem heraus, dass ein 25-Jähriger aus dieser Gruppe kurz zuvor einer 14-Jährigen ihr Mobiltelefon in einem Supermarkt gewaltsam entwendet hatte. Das Gerät wurde sichergestellt, um es an die Eigentümerin zurückgeben zu können. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und in einem Fall wegen des Raubes.

Großziethen: Auf der Straße Am alten Bahndamm war es am Donnerstagabend zu einer Körperverletzung gekommen, von der ein 11-jähriges Kind betroffen war. Ersten Aussagen zufolge war gegen 18:00 Uhr ein weißer Hund über eine Grundstücksumzäunung gesprungen und hatte den Jungen zwei Mal in den Arm gebissen. Die Verletzungen wurden dokumentiert und bei Bedarf einem Hausarzt vorgestellt. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

BAB 13 bei Mittenwalde: Im morgendlichen Berufsverkehr ereignete sich am Freitag ein Verkehrsunfall zwischen Mittenwalde und Bestensee, wie der Polizei kurz vor 05:30 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW VW war von der Straße ab- und erst auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand gekommen. Der Fahrer blieb unverletzt, aber das Auto musste bei einem Sachschaden von etwa 1.500 Euro durch einen Abschleppdienst aus seiner misslichen Lage gehoben werden. Die Unfallursache war ersten Ermittlungen zufolge eine den Witterungsverhältnissen unangepasste Geschwindigkeit. Durch die zeitweilige Sperrung der Autobahn im Bereich der Anschlussstelle Mittenwalde zur Absicherung der Fahrzeugbergung kam es bis nach 07:00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen und einem Stau.

Luckau: Der Polizei wurde am Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall angezeigt, der sich gegen 14:00 Uhr auf einem Parkplatz in der Berliner Straße ereignet hatte. Ein PKW OPEL war beim Ausparken gegen einen VW gestoßen, was einige hundert Euro Sachschaden zur Folge hatte. Da der Verursacher den Unfall nicht aufnehmen ließ, wurden Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Unfallflucht veranlasst, die zur Feststellung des Unfallfahrers führten. Dem Mann wurde die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens eröffnet.

Luckau-Terpt: Die Fahrerin eines VW-Kleinwagens rief am Donnerstag um 19:00 Uhr die Polizei, da sie auf der Terpter Hauptstraße einen Verkehrsunfall hatte. Aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache war sie mit dem Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Frau blieb unverletzt, aber das Auto war mit geschätzten 10.000 Euro Sachschaden ein Fall für den Abschleppdienst.

Kasel-Golzig: Polizeibeamte stoppten am Donnerstagabend einen CITROEN-Transporter auf der Jetscher Dorfstraße, dessen Fahrer offenbar berauscht unterwegs gewesen war. Ein um 22:30 Uhr durchgeführter Atemalkoholtest lag mit einem Messwert von 1,47 Promille im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und sein Führerschein sichergestellt.

Lübben: Am Freitag wurde die Polizei kurz vor 10:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich Am kleinen Hain ereignet hatte. Ein Linienbus hatte einen PKW seitlich touchiert, was rund 4.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand, im Bus befanden sich keine Fahrgäste und beide Fahrzeuge blieben betriebsbereit.

 

pm/red

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