Cottbus Freitag, 13 März 2020 von Redaktion / Presseinfo

Eil! Coronavirus in Cottbus: Stadt untersagt Veranstaltungen ab 100 Personen

Eil! Coronavirus in Cottbus: Stadt untersagt Veranstaltungen ab 100 Personen

Die Stadt Cottbus reagiert auf die steigende Fallzahl und zieht weitere Konsequenzen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Ab sofort sind alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen untersagt. Die Stadt hat die Allgemeinverfügung des Landes erweitert. Zudem müssen Rückkehrer aus Risikogebieten zu Hause bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt Cottbus teilte dazu mit:

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz erweitert die Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen. Ab sofort sind auch alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern untersagt. Durch den absehbar dynamischen Anstieg der Zahl infizierter Personen entsteht in der Stadt nach Einschätzung des Verwaltungsstabes eine kritische Situation. Es muss alles unternommen werden, um Kontakte und Ansteckungen so weit wie möglich einzuschränken und die Ansteckungskette möglichst zu verlangsamen. Eine Anmeldung solcher Veranstaltungen ist somit nicht mehr notwendig. Diese Regelung gilt bis auf weiteres. Besucher sind angehalten, sich direkt auf den jeweiligen Internetseiten bzw. den entsprechenden Infostellen über aktuelle Veranstaltungen zu informieren.

Wie ist es mit dem Kino- und Theaterbetrieb in der Stadt weitergeht, ist derzeit noch fraglich. Die UCI-Kinowelt am Lausitzpark wird ihre Platzangebote demenstprechend pro Saal anpassen (Stand 13.20.20 um 11:30 Uhr). Das Staatstheter Cottbus sagt alle Veranstaltungen im Großen Haus bis einschließlich Sonntag (15. März 20) ab. Karten können per Post oder Email an den Besucherservice zurückgegeben werden, im Gegenzug gibt es einen Gutschein.


Wichtiger Hinweis: Reiserückkehrer müssen zu Hause bleiben und sich telefonisch beim Hausarzt oder beim Gesundheitsamt melden. Zudem weisen wir darauf hin, dass das Gesundheitsamt keine Antworten zu arbeitsrechtlichen Fragen geben kann. Im Internet gibt es dazu diverse Seiten und Informationsangebote, u.a. auf den Seiten des zuständigen Bundesministeriums.

Zum aktuellen Stand in Cottbus -> hier entlang.

Red./Presseinfo

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