In Cottbus ist am Mittwoch die Spreemeile eröffnet worden. Oberbürgermeister Holger Kelch begrüßte die private Initiative, an der Spree in Sandow mehrere Geräte für Sport und Freizeit aufzubauen.
„Bewegung, noch dazu an frischer Luft, hält Körper und Seele in Schwung – und verführt manchmal zu einigermaßen verrückten Ideen. So wird erzählt, dass auch die Idee für die Spreemeile, die wir heute einweihen können, nach einer Radtour an unserer schöne Spree entstand. Gerd Mielke, der sonst eher Häuser baut, suchte sich Mitstreiter für sein Vorhaben, einen Parcours mit außergewöhnlichen Sportgeräten an den Ufern der Spree zu errichten“, erklärte Kelch.
Die Calisthenics Cottbus machten heute den Anfang. An der Badestelle in Sandow steht eines der Geräte und sie zeigten was alles möglich ist. Die Geräte sind sowohl für Sportskanonen als auch Anfänger und Rückkehrer gedacht. Auf Schildern an jeder Station werden mögliche Übungen in drei Schwierigkeitsstufen erklärt. Insgesamt fünf Inseln mit sieben Sportgeräten wurden bislang installiert, an denen man die Muskeln stärken und müden Gliedmaßen in Bewegung setzen kann. Initiator Gerd Mielke freute sich über viele Mitstreiter und unterstützende Unternehmen. Davon werden noch mehr gebraucht, um den laufenden Unterhalt bestreiten zu können.
Zudem gebe es Pläne für einen zweiten und dritten Abschnitt entlang der Spree. Dort werde es auch spezielle Geräte für Behinderte geben. Anregungen seien über die Internetseite www.spreemeile.de möglich. Die weiteren Abschnitte sollen bis zum Frühjahr 2016 komplettiert werden.
Christian Seifert, Chef der Reha Vita, ging mit gutem Beispiel voran und zeigte beim Rundgang kreative Übungen für die Geräte. Wer den Parcour von der Spreemeile bis zur Käthe-Kollwitz-Brücke absolviert, kann am Ende als Belohnung bei Eis Greschke einen Teil der abtrainierten Kalorien direkt wieder abholen, Glücksgefühle inklusive.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Fotos: Benjamin Andriske
pm/red
[iframe width=“640″ height=“360″ src=“https://www.youtube.com/embed/klqFHxhiMLg“ frameborder=“0″ allowfullscreen ]

































