Am kommenden Sonnabend feiert die neueste Aufführung der „BÜHNE acht“ Premiere. „Slum Dogs“ heißt das Stück, frei nach Maxim Gorkis Stück „Nachtasyl“.
New York 2120. Kostyljow und seine junge Frau, Exilanten nach dem Untergang Sibiriens im aufgetauten Dauerfrostboden, bieten – vor allem deutschen – Touristikunternehmen Sightseeingtours in den Slum-Bezirk an, in dem sie nun wohnen. Wie eine nicht kleine Zahl anderer spaciger Figuren um sie herum sind sie mit der Aussichtslosigkeit des eigenen, komplett überflüssigen Dasein konfrontiert. Luka, der Weltenwanderer, macht ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Reiseleiterin des Touristikunternehmens, mit dem Sie, liebe Zuschauer, an den Ort des Geschehens reisen, lässt Sie Sonnenbrillen aufsetzen, um sich vor der aggressiven UV-Strahlung im New York zu schützen. Und beruhigt sie: Die Stadt sei nicht vom Untergang bedroht. – Die Wahrheit sieht anders aus – ist sie den russischen Vertriebenen im New York des Jahres 2120, ist sie uns zuträglich?
Beginn der Vorstellung ist um 20:30 Uhr in der BÜHNE acht, Erich-Weinert-Straße 2.
Karten zum Preis von 10,- (ermäßigt 5,- Euro) gibt es im Vorverkauf telefonisch unter 0355/2905399 oder online über die Homepage der BÜHNE acht.
Quelle: BÜHNE acht










