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Brandenburg Donnerstag, 22 April 2021 von Redaktion / Presseinfo

Raserei trotz Speedmarathon. Südbrandenburger Polizei zieht Bilanz

Raserei trotz Speedmarathon. Südbrandenburger Polizei zieht Bilanz

Insgesamt 450 Geschwindigkeitsverstöße hat die Südbrandenburger Polizei beim europaweiten "Speedmarathon" erfasst. Besonders vor Kitas und Schulen wurden hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen. Spitzenreiter war ein Autofahrer in Ragow, der mit 74 km/h in einer 30 km/h-Zone vor einer Kita geblitzt wurde. An 45 Kontrollstellen wurden rund 3.650 Autos kontrolliert.

Die Polizei weiter dazu mit: 

Im Rahmen der europaweiten 24-Stunden-Verkehrssicherheitsaktion „Speed-Marathon“ kontrollierten Polizeibeamte der Polizeidirektion Süd am Mittwoch an 45 Kontrollstellen rund 3650 Fahrzeuge und stellten dabei 450 Geschwindigkeitsverstöße fest. Der besondere Schwerpunkt der Kontrollen lag vor besonders schutzbedürftigen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Seniorenheimen.

Zwei Negativbeispiele zeigen die Notwendigkeit auf. So wurde in Ragow (OSL) am Vormittag ein PKW mit 74 km/h in einer 30 km/h-Zone vor einer KITA geblitzt. Die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h wurde in Vetschau (OSL) vor einer Schule durch einen Kraftfahrer um 21 km/h überschritten.

Auf der B 97 im LK SPN war ein Auto bei erlaubten 100 km/h mit 142 km/h unterwegs. Gleichzeitig wurde in Lübbenau (OSL) ein 40-jähriger Autofahrer mit 1,63 Promille sowie unter Drogeneinfluss, dafür aber ohne die erforderliche Fahrererlaubnis, fahrend festgestellt. Bei Repten (OSL) waren ein 60 Jahre alter Mann mit 1,16 Promille und in Calau ein 44-Jähriger mit 1,3 Promille unterwegs. Entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet.   

Da überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit seit Jahren eine der häufigsten Unfallursachen auf unseren Straßen ist, werden diese Kontrollen auch in Zukunft oberste Priorität in der polizeilichen Verkehrsunfallbekämpfung einnehmen.

Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus / Spree-Neiße: 

Cottbus: Nach einer Unaufmerksamkeit kollidierte am Mittwochnachmittag ein LKW in der Muskauer Straße mit einer Parkbank. Über die beschädigte Sitzgelegenheit wurde die Stadt informiert. Der Schaden musste mit rund 1.500 Euro beziffert werden.

Kurz nach 08:00 Uhr stießen am Donnerstag ein PKW OPEL und ein TOYOTA nach einem Fehler beim Abbiegen in der Thiemstraße zusammen. An den weiter fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro.

Cottbus, Dissen: Am Mittwoch wurden der Polizei mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen angezeigt. In der Nacht waren Unbekannte gewaltsam in Döbbrick in einen PKW eingedrungen und hatten die in der Beifahrertür abgelegte Geldbörse nebst sämtlicher Papiere, Ausweisen und EC-Karte entwendet. In Dissen hatten es Kriminelle auf eine Jacke abgesehen, die auf der Hutablage eines PKW lag. Mit der Jacke verschwand eine gut mit Bargeld gefüllte Börse. Weiterhin verschwanden in dieser Nacht die in zwei PKW und einem Transporter steckenden Autoschlüssel sowie Bargeld.

In diesem Zusammenhang nochmals sehr ernstgemeinte Hinweise der Polizei: Lassen Sie nie Handtaschen, Handys, Kameras, persönliche Dokumente, Geldbörsen oder andere Wertgegenstände im Fahrzeug liegen! Denken Sie immer daran - auch der Kofferraum ist kein Tresor!

Cottbus, Forst: Am Donnerstagmorgen wurde die Polizei über mehrere Fahrzeugdiebstähle informiert. In Madlow wurden zwei JEEP, in Sachsendorf zwei MERCEDES-Transporter und in Forst ein PKW AUDI gestohlen. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden der Fahrzeuge.

Spremberg: In der Berliner Straße kollidierten am frühen Mittwochnachmittag ein PKW MERCEDES und ein FORD bei einem Auffahrunfall. Es blieb bei einem Blechschaden von rund 1.000 Euro. In der Grazer Straße stieß eine Baumaschine während der Arbeiten gegen einen PKW VW. Hier musste der Schaden mit rund 2.000 Euro bilanziert werden.

Guben: Kurz nach 08:00 Uhr ereignete sich am Donnerstagvormittag in der Gubiner Straße/Ecke Lohmühlenweg ein Vorfahrtunfall, an dem zwei PKW VW beteiligt waren. Entgegen erster Annahmen wurde niemand verletzt. Für die beiden, nun fahruntüchtigen Autos aus Polen mussten mit einem geschätzten Gesamtschaden in Höhe von mindestens 15.000 Euro Abschlepper bestellt werden.  

Forst: Nach einem Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr kollidierten am Donnerstagvormittag gegen 08:45 Uhr ein PKW AUDI und ein VW-Transporter in der Jänickestraße. Beide fahruntüchtigen Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Drewitz: Der Donnerstag begann für einen Autofahrer mit einer Verkehrsunfallaufnahme nach einer Wildkollision bei Drewitz. Gegen 05:45 Uhr war ein Reh in den PKW FORD gelaufen. Es verendete vor Ort. Das Auto blieb mit einem Schaden von rund 2.000 Euro fahrbereit.         

Weitere Polizeimeldungen der Region

Weitere Polizeimeldungen im Überblick

Foto: Tim Reckmann, www.pixelio.de

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