Schauspiel nach Friedrich Schiller
In den vergangenen Jahren setzte sich Jo Fabian in mehreren Inszenierungen klassischer Stoffe mit Themen auseinander, die sich besonders an ein jugendliches Publikum wenden. Nach einer Inszenierung von Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ am Mülheimer Theater an der Ruhr beschäftigt sich Jo Fabian ein weiteres Mal mit dem berühmten Sturm-und-Drang-Drama. Premiere ist in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus am Samstag, 13. Oktober 2018, 19.30 Uhr.
Zwei junge Menschen lieben einander. Doch sind sie ein ungleiches Paar, ihr Glück ein Störfaktor für die Verhältnisse und Menschen in ihrer Umgebung. Ihre Liebe wird zum Politikum, ihr Kampf darum zu einem Emanzipationsprozess gegen die Vorstellungen ihrer Eltern und die Werte und Normen der Gesellschaft. Denn Luise und Ferdinand kämpfen nicht allein um ihre Liebe und gegen die höfische Kabale, die diese zerstören will. Sie kämpfen um eine Gesellschaft, in die ihre Liebe passt: eine Utopie.
Schillers Drama wird von Jo Fabian als Material begriffen, dessen theatrale Bearbeitung vor allem jungen Zuschauern einen lustvollen Zugang zu einem klassischen Stoff ermöglicht. Da ist es sogar denkbar, dass am Ende nicht nur die Utopisten scheitern, sondern die starre Ordnung zugrunde geht.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Es spielen: Sophie Bock, Annegret Thiemann, Michaela Winterstein, Amadeus Gollner, Matthias Horn, Thomas Schweiberer und Boris Schwiebert.
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Termine:
Dienstag, 16. Oktober 2018, 19.30 Uhr;
Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Foto: Peter Kapusta
pm/red




