Baaske verweist darauf, dass das Besondere an dem Wettbewerb sei, dass nichts thematisch vorgeschrieben wird. „Jeder kann bei der Entwicklung und Erarbeitung seines Vorhabens seinen Interessen und Neigungen, seinem Tüftlersinn oder seinem Entdeckergeist nachgehen.“
Beim diesjährigen Bundesfinale 2015 unter dem Motto „Es geht wieder los!“ erhielten Felix Mende vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder) für sein Projekt „Apfel hin und her – Vergleich der antioxidativen Aktivitäten von Apfelschale und Apfelfleisch“ zwei Auszeichnungen:
- 3. Bundespreis im Fachgebiet Chemie
- Preis des Bundespatenunternehmens BASF SE: Einladung zu einem Junior-Forschungsaufenthalt in Shanghai, China
Ebenfalls zwei Preise gingen im Fachgebiet Biologie an Alexander Rotsch vom Louise-Henriette-Gymnasium Oranienburg für seine Arbeit „Quantitative Lichtspektren – Möglichkeit der Modulierung von Sekundärmetabolitenprofilen?“
- 5. Bundespreis im Fachgebiet
- Studienaufenthalt an der University of Queensland in Brisbane, Australien
Ein weiterer 5. Bundespreis ging nach Falkensee für Hendrik Wolter vom Lise-Meitner-Gymnasium und Carl Schoeneich vom Creativen Zentrum Haus am Anger für ihr Projekt „Untersuchungen zur Moosbruchheide“.
Das erfolgreiche Brandenburger Abschneiden im Jubiläumsjahr von „Jugend forscht“ rundet der Preis für Naturwissenschaften und Technik ab, den Tim Grutzeck vom Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf für seine Arbeit „Konstruktion und Programmierung eines selbstständigen Kanalerkundungsrobotors“.
Insgesamt waren aus dem Land Brandenburg 167 Jugendliche mit 86 Projekten in die 50. Wettbewerbsrunde gestartet. Für den Landesausscheid konnten sich noch 64 junge Forscherinnen und Forscher mit 34 Projekten qualifizieren, von denen 9 Jugendliche mit sechs Projekten in das Bundesfinale kamen.
„Jugend forscht“ zählt zu den traditionsreichsten und größten Wettbewerben der Bundesrepublik Deutschland. Im Land Brandenburg wird der Wettbewerb seit 1991 regelmäßig ausgetragen. Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist für 15- bis 21-Jährige und endet mit dem Bundeswettbewerb. In der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ können Schülerinnen und Schüler von der 4. Klasse bis 14 Jahre starten.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport




