„Die Gerüchte halten sich hartnäckig“ sagt Simone Settergren, PR-Referentin bei IKEA auf Nachfrage. Aber es sei nichts dran, das die Möbelhauskette eine Expansion in die Cottbuser Region plant. Nach den Baumarktpleiten von Praktiker und Max Bahr flammten insbesondere in den sozialen Netzwerken die Gerüchte immer wieder auf. Standorte wurden schon diskutiert und das Für und Wider mehr oder minder fundiert abgewogen.
Vom Technologie- und Innovationspark (ehemaliger Militärflughafen in Cottbus-Ströbitz) über den zweiten Bauabschnitt des Blechen-Carré bis hin zum ehemaligen Verkaufsgebäude des Praktiker-Baumarkts in Cottbus-Gallinchen gingen die Spekulationen. Der eine mochte schon von Bekannten die Pläne erfahren haben, aber Beweise oder ein Statement des Konzerns fehlten. Auch eine Nachfrage bei der Cottbuser Entwicklungsgesellschaft (EGC) brachte keinen neuen Anschub für die Spekulationen. Marcus Beyer, zuständig für das Ansiedlungsmanagement sagte: „Wir haben auch von dem Gerücht gehört, bei unserer letzten Besprechung am Freitag war uns aber nichts bekannt. Wir wissen zwar nicht zwingend von jeder neuen Ansiedlung, aber bei der potentiellen Größenordnung wüssten wir Bescheid.“
Es scheint, trotz anhaltender Gerüchte, dass Lausitzer IKEA-Fans doch weiter nach Berlin oder Dresden fahren müssen, um beim blau-gelben Möbelhaus einkaufen zu können.
Foto: Wikipedia, CC 3.0 Lizenz, Autor: Richard Huber
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