Feucht eingelagerte Kohle hat am Donnerstagvormittag einen größeren Feuerwehreinsatz an der Senftenberger Straße in Cottbus ausgelöst. Nach Informationen von brandenburg.media hatten sich rund neun Tonnen Brennstoff in einem Keller selbst erhitzt und schließlich entzündet. Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte vor Ort und brachten die Kohle nach dem Ablöschen in Handarbeit ins Freie. Während des Einsatzes kam es zu Einschränkungen auf der Senftenberger Straße und im Linienverkehr.
Feuchte Kohle erhitzt sich selbst
Die Feuerwehr war zunächst zu einem kleineren Brand an der Senftenberger Straße alarmiert worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine größere Menge Kohle in einem Keller selbst erhitzt hatte.
Einsatzleiter Ronny Mager erklärte gegenüber brandenburg.media, dass die Kohle feucht eingelagert worden sei. Dadurch seien chemische Prozesse in Gang gekommen, die zu einer weiteren Erwärmung und schließlich zur Entzündung geführt hätten. Nach Angaben des Eigentümers befanden sich rund neun Tonnen Kohle im Keller.
Durch die Erhitzung und den Brand entwickelte sich Rauch. Insgesamt waren 38 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Mehrere Tonnen Kohle per Hand aus Keller getragen
Nach dem Ablöschen begann für die Einsatzkräfte die aufwendige Beräumung des Kellers. Die Kohle wurde in reiner Handarbeit ins Freie getragen und auf einer Wiese verteilt. Dort kann sie nach Angaben der Feuerwehr weiter abreagieren.
Mehrere Tonnen mussten auf diese Weise aus dem Gebäude geschafft werden. Ziel war es laut Einsatzleitung, die Zahl der eingesetzten Kräfte vor Ort möglichst schnell reduzieren zu können. Nach einer abschließenden Freimessung soll die Einsatzstelle wieder an den Eigentümer übergeben werden.
Während des Einsatzes war der Verkehr auf der Senftenberger Straße eingeschränkt. Davon war auch der Linienverkehr von Cottbusverkehr betroffen.
Feuerwehr warnt zu Beginn der Heizsaison
Solche Einsätze habe es im Cottbuser Stadtgebiet bereits gegeben, häufig seien sie allerdings nicht, erklärte die Feuerwehr. Zum Beginn der Heizsaison rät sie deshalb dazu, Kohle ausschließlich trocken einzulagern.
ZeitarbeitBewerbung bis 31.10.Anlagenmechaniker für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik (m/w/d)ZAC Personalservice GmbH · CalauZur Stelle →Alle 280 Stellen in Südbrandenburg →Feuchte Kohle sollte demnach nicht in geschlossenen Kellerräumen gelagert werden. Auch bereits erwärmte Kohle könne Prozesse auslösen, durch die sich der Brennstoff weiter aufheizt und im schlimmsten Fall selbst entzündet.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
















