Autobahnpolizisten haben gestern Abend auf der A12 bei Frankfurt (Oder) zwei mutmaßliche Autodiebe vorläufig festgenommen. Das teilte die Polizeidirektion Ost heute mit. Die beiden Berliner saßen in einem Wagen, der als gestohlen gemeldet war.
Gestohlenes Auto auf der A12 bei Frankfurt (Oder) gestoppt
Nach Angaben der Polizeidirektion Ost waren Beamte der Autobahnpolizei am frühen Mittwochabend auf der A12 bei Frankfurt (Oder) unterwegs, als ihnen ein Wagen mit Berliner Kennzeichen auffiel. Eine Abfrage in den polizeilichen Auskunftssystemen ergab, dass das Auto als gestohlen gemeldet war. In Höhe der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West stoppten die Polizisten das Fahrzeug.
In dem Wagen saßen zwei Männer aus Berlin im Alter von 22 und 23 Jahren. Beide waren der Polizei nach deren Angaben bereits bekannt, unter anderem wegen Eigentumsdelikten. Im Zündschloss steckte ein falscher Schlüssel, am Schloss der Beifahrertür war nach Polizeiangaben sichtlich manipuliert worden.
Fahrer ohne Fahrerlaubnis und Begleiter mit Drogen
Bei der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß. Sein Begleiter hatte Drogen bei sich. Beide Tatverdächtige wurden nach der Kontrolle auf der A12 bei Frankfurt (Oder) vorläufig festgenommen. Wie es mit ihnen weitergeht, entscheidet laut Polizei nach der rechtlichen Anhörung die Justiz.
Weitere Polizeimeldungen aus Oder-Spree und Frankfurt (Oder)
Bad Saarow: Am Abend des 28.10.2026 wurde ein Mittfünfziger beim Aufschließen seiner Haustür im Schwarzen Weg von zwei Maskierten angesprochen und mit einem nicht näher zu definierenden Gegenstand bedroht. Dem Mann gelang es, sich der Situation zu entziehen und um Hilfe zu rufen. Weitere Anwohner bekamen das mit und alarmierten die Polizei. Die beiden Unbekannten flohen daraufhin.
Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um Einbrecher gehandelt haben, die von der Heimkehr des Geschädigten überrascht worden waren. Beschädigungen an der Tür eines weiteren Einganges sowie einem Fenster kündeten davon. Kriminaltechniker sicherten umfangreiches Spurenmaterial, welches nun ausgewertet wird.
Rietz-Neuendorf: Der beste Schutz vor Einbrechern ist immer noch eine funktionierende Nachbarschaft! Diese Erfahrung musste ein mutmaßlicher Einbrecher machen, als er am Vormittag des 28.10.2026 in ein Wohnhaus in der Straße Zum Anger gelangen wollte. Zeugen hatten den ihnen Unbekannten dort wahrgenommen und umgehend angesprochen. Der Mann rannte daraufhin zu einem silbergrauen Kombi mit polnischen Kennzeichen und verschwand vom Ort des Geschehens. Jetzt ist die Kriminalpolizei am Zuge, den verhinderten Langfinger aufzuspüren.
Rietz-Neuendorf: Am späten Vormittag des 28.10.2026 klingelte es an der Wohnungstür eines Rentners. Ein Mann stand draußen, der angeblich Staubsauger verkaufen wollte. Unter diesem Vorwand gelang es dem noch Unbekannten, den Senior dazu zu bringen, ihm Einlass zu gewähren. Nach dem Gespräch war dann das Portemonnaie des Wohnungsinhabers verschwunden. Wer seine Gutmütigkeit derart ausnutzte, ermittelt nun die Kriminalpolizei.
ZeitarbeitBewerbung bis 31.10.Staplerfahrer (m/w/d)ZAC Personalservice GmbH · HalbeZur Stelle →Alle 280 Stellen in Südbrandenburg →Woltersdorf: Am späten Vormittag des 28.10.2026 wurde eine 88 Jahre alte Frau in der Rudolf-Breitscheid-Straße von einem noch Unbekannten angesprochen und nach dem Weg zu einem Arzt gefragt. Die Rentnerin gab ihm zu verstehen, dass sie an einem Gespräch kein Interesse habe. Eine Passantin kam ihr zu Hilfe, musste dann aber erleben, wie der angeblich Hilfebedürftige der Seniorin eine Kette vom Hals riss und die Dame von sich stieß. Trotz sofort angelaufener Fahndungsmaßnahmen konnte der Räuber erst einmal entkommen. Jetzt übernimmt die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen, um des Mannes doch noch habhaft zu werden.
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Red. / Presseinformation









