An der BTU Cottbus-Senftenberg steht die Hochschulleitung für die kommenden Jahre fest. Wie die Universität mitteilte, gab der Akademische Senat am 24. September das Wahlergebnis für das neue Präsidium bekannt. Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande arbeitet künftig mit Prof. Dr. Uwe Riedel als hauptberuflichem Vizepräsidenten für Forschung und Transfer zusammen, während Prof. Dr. Peer Schmidt für Studium und Lehre sowie Prof. Dr. Wolfram Berger für Internationalisierung im Amt bleiben. Neu im Team ist außerdem Orlando Robeck, der als Studentischer Vizepräsident die Interessen der Studierenden vertreten soll. Gesine Grande wurde am 14. September in ihrer zweiten Amtszeit bestätigt (wie berichtet) und beginnt diese planmäßig am 1. Oktober 2026.
Neues Präsidium der BTU nimmt seine Arbeit auf
Der Akademische Senat der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg hat am 24. September das Wahlergebnis für das neue Präsidium der BTU bekannt gegeben. Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande arbeitet künftig mit Prof. Dr. Uwe Riedel als hauptberuflichem Vizepräsidenten für Forschung und Transfer zusammen. Prof. Dr. Peer Schmidt bleibt Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Wolfram Berger behält das Amt des Vizepräsidenten für Internationalisierung. Die Interessen der Studierenden soll künftig Orlando Robeck als Studentischer Vizepräsident vertreten.
Prof. Dr. Gesine Grande war bereits am 14. September von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle für ihre zweite Amtszeit bestätigt worden. Nach Angaben der BTU beginnt diese planmäßig am 1. Oktober 2026. Grande erklärte zur neuen Hochschulleitung, dass die unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven des Teams genutzt werden sollen, um unter anderem die Forschung weiterzuentwickeln, die Studierendenzahlen zu steigern und die nationale sowie internationale Sichtbarkeit der Universität zu erhöhen. Auch Senatsvorsitzender Prof. Eike Albrecht verwies laut Pressemitteilung darauf, dass die Hochschulleitung damit zum Beginn des neuen Studienjahres arbeitsfähig sei. Die Vizepräsidenten hatten ihre Ziele und Ideen zuvor in hochschulöffentlichen Präsentationen vorgestellt.
Uwe Riedel übernimmt Forschung und Transfer
Neu in der Hochschulleitung ist Prof. Dr. Uwe Riedel. Der Physikochemiker und Verbrennungsforscher übernimmt das Amt des hauptberuflichen Vizepräsidenten für Forschung und Transfer. Zuletzt war er Professor an der Fakultät für Maschinenbau, Elektro- und Energiesysteme der BTU sowie Direktor des DLR-Instituts für CO₂-arme Industrieprozesse in Cottbus und Zittau. Nach Angaben der Universität bringt Riedel Erfahrungen in der Verbundforschung, im Forschungsmanagement und im Transfer mit. Als wichtige Themen seiner neuen Aufgabe nannte er starke Partnerschaften, wissenschaftliche Exzellenz sowie die Verbindung von Forschung, Innovation und gesellschaftlicher Entwicklung.
Ebenfalls neu im Präsidium ist Orlando Robeck. Der 20-Jährige studiert dual im Studiengang Bauingenieurwesen und engagiert sich im Fachschaftsrat sowie im Fakultätsrat seiner Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung. Als Studentischer Vizepräsident soll er die Belange der Studierenden bei Entscheidungen der Hochschulleitung vertreten. Das Amt wird für eine Legislaturperiode von zwölf Monaten vom Senat vergeben, nachdem das Studierendenparlament einen Kandidaten für das Amt vorgeschlagen hat.
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Zwei Vizepräsidenten bleiben weiter im Amt
Prof. Dr. Wolfram Berger wurde als Vizepräsident für Internationalisierung wiedergewählt. Er hat seit mehr als 15 Jahren den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Makroökonomik an der BTU inne und ist seit Januar 2024 Vizepräsident. Nach Angaben der Universität soll sein Arbeitsbereich unter anderem internationale Talente, Partnerschaften sowie die Willkommenskultur an Universität und in der Region in den Blick nehmen.
Auch Prof. Dr. Peer Schmidt bleibt Vizepräsident für Studium und Lehre. Der Chemiker leitet das Fachgebiet Anorganische Chemie an der Fakultät Umwelt und Naturwissenschaften und ist seit Dezember 2020 nebenberuflich Vizepräsident. Zu den Themen seiner bisherigen Amtszeit zählt die BTU unter anderem steigende Studienanfängerzahlen, Digitalisierung in der Lehre, die Weiterentwicklung von Studiengangsprofilen und die Einführung des Studiengangs „Lehramt Primarstufe“ am Standort Senftenberg.
BTU nennt Ziele für die kommenden Jahre
Das neue Präsidium der BTU soll den Hochschulentwicklungsplan 2026 bis 2030 nach Angaben der Universität in ein verbindliches Arbeitsprogramm überführen. Die BTU rechnet bis 2031 mit einem Anstieg auf bis zu 8.400 Studierende. Ein Schwerpunkt soll außerdem auf der Stärkung der Forschung liegen. Als weitere Themen nennt die Universität den Umgang mit den Chancen und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz, die Zusammenarbeit im Lausitz Science Network sowie mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem. Hinzu kommen die Entwicklung und Nutzung des Lausitz Science Parks sowie die weitere Profilierung der Standorte Cottbus und Senftenberg. Vollständig soll die Hochschulleitung schließlich mit dem Amtsantritt des neuen Kanzlers Robert Nissen sein. Er wird nach Angaben der BTU am 1. November 2026 seine Tätigkeit an der Universität aufnehmen. Weitere Informationen zur zweiten Amtszeit von BTU-Präsidentin Gesine Grande
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Red. / Presseinformation
Bild: BTU, Ralf Schuster




