Ein ungewöhnliches Lagerfeuer hat heute Morgen in Cottbus gleich zwei Ermittlungsverfahren ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen zwei Männer auf einem Feld in der Gotthold-Schwela-Straße beobachtet und die Beamten verständigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort nicht trockenes Holz, sondern die Ummantelung abgeschnittener Kupferkabel verbrannt wurde. Die Polizei geht dem Verdacht nach, dass es sich bei den Kabeln um Diebesgut handeln könnte. Außerdem fanden die Beamten im Rucksack der Männer Tütchen, in denen offenbar Drogen transportiert wurden.
Kupferkabel in Cottbus bei Lagerfeuer entdeckt
Zeugen hatten am Montagmorgen zwei Männer auf einem Feld in der Gotthold-Schwela-Straße beobachtet und anschließend die Polizei informiert. Nach Angaben der Polizei machten die beiden dort ein Lagerfeuer. Als die alarmierten Beamten den Ort erreichten, nahmen sie das Feuer genauer unter die Lupe. Dabei stellte sich laut Polizei heraus, dass die Männer dort kein naturbelassenes, trockenes Holz verbrannten. Stattdessen fanden die Polizisten die Ummantelung von abgeschnittenen Kupferkabeln im Feuer. Aufgrund dieses Fundes entstand bei den Beamten der Verdacht, dass die Kabel möglicherweise aus einem Diebstahl stammen könnten. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein. Ob die Kabel tatsächlich gestohlen wurden und woher sie möglicherweise stammen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Polizei findet außerdem offenbar Drogen im Rucksack
Bei dem Einsatz blieb es jedoch nicht bei dem Verdacht rund um die Kupferkabel. Nach Angaben der Polizei fanden die Beamten im Rucksack der beiden angetroffenen Männer zusätzlich Tütchen. Darin wurden laut Mitteilung offenbar Drogen transportiert. Daraufhin leitete die Polizei ein weiteres Ermittlungsverfahren ein. Damit beschäftigen sich die Ermittler nun sowohl mit dem Verdacht im Zusammenhang mit den abgeschnittenen Kupferkabeln als auch mit dem Fund der Tütchen im Rucksack.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus / Spree-Neiße:
A15: Der Polizei wurde am Montagmorgen kurz nach 05:00 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Cottbus-Ost und Cottbus-Süd in Fahrtrichtung Berlin gemeldet. Ein PKW KIA und ein TOYOTA-SUV waren seitlich aneinandergeraten, was mit Sachschäden von rund 10.000 Euro endete. Verletzt wurde dabei niemand, aber beide Autos waren anschließend ein Fall für den Abschleppdienst.
Peitz: Auf der Kreuzung am Markt sind am Sonntag gegen 10:15 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Der Grund war nach ersten Erkenntnissen ein Vorfahrtsfehler. Verletzt wurde niemand, aber sowohl für den RENAULT als auch für den HYUNDAI musste ein Abschleppwagen gerufen werden. Die entstandenen Sachschäden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.
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Guben: Mieter eines Hauses in der Friedrich-Schiller-Straße bemerkten am Sonntagvormittag, dass Unbekannte in ihren Kellerverschlag eingebrochen waren. Nach einer ersten Sichtung fehlten ein Kochtopf, Möbelteile und Werkzeug. Der entstandene Schaden wurde auf einige hundert Euro geschätzt. Am Montag bemerkten Mitarbeiter, dass in ein Büro in der Platanenstraße eingebrochen worden war. Unbekannte hatten sämtliche Schränke durchwühlt, so dass noch nicht abschließend gesagt werden kann, was gestohlen wurde. Kriminaltechniker haben noch am Vormittag Spuren gesichert, mit denen sich nun die Kriminalpolizei befasst.
Friedrichshain: Auf der Goethestraße Ecke Bundesstraße 156 sind am Sonntagnachmittag ein PKW MERCEDES und ein OPEL zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand, doch für den „Corsa“ musste ein Abschleppwagen organisiert werden. Der entstandene Schaden wurde auf mindestens 15.000 Euro geschätzt.
Klein Oßnig: Ein Autofahrer rief am Sonntag gegen 22:00 Uhr die Polizei in die Hauptstraße. Er war mit seinem SKODA gegen das Schild auf einer Verkehrsinsel gefahren. Nach eigenen Angaben hatte er einem Tier ausweichen wollen. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Nach der Unfallaufnahme konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen.
A15 bei Roggosen: Die Missachtung der Vorfahrt beim Auffahren auf die Autobahn war am Montagmorgen die Ursache eines Verkehrsunfalls in der Anschlussstelle Roggosen in Fahrtrichtung Berlin. Ein HONDA-Kleinwagen hatte kurz vor 06:00 Uhr einen MITSUBISHI-SUV gerammt, was Sachschäden von etwa 3.000 Euro zur Folge hatte. Personen kamen nicht zu Schaden und beide Autos blieben fahrbereit.
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Red. / Presseinformation




