Am Gymnasium Herzberg bleibt es vorerst beim Unterricht an mehreren Standorten. Die Ergebnisse der jüngsten Luftmessungen liegen dem Landkreis noch nicht vor – und die ursprüngliche Frist für die Übergangslösung ist an diesem Freitag abgelaufen.
Die Ergebnisse kommen erst nächste Woche
Mit Stand vom 17. September lagen dem Landkreis Elbe-Elster die Resultate der weiteren Innenraumluftuntersuchungen noch nicht schriftlich vor. Gerechnet wird damit nun in der kommenden Woche. Eine Rückkehr zum regären Unterricht im Schulgebäude ist damit weiterhin nicht möglich.
„Für uns ist entscheidend, dass wir die aktuellen Messergebnisse abwarten und auf einer verlässlichen Grundlage entscheiden“, sagt Anja Miersch, im Landkreis zuständige Dezernentin für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur. Sobald die Auswertung vorliege, werde sie gemeinsam mit den Beteiligten bewertet.
Die Frist für die Zwischenlösung endet heute
Für Eltern und Schüler ist vor allem eine Frage wichtig: Wie geht es am Montag weiter? Die Antwort des Kreises lautet, dass die bisherigen Regelungen für die Organisation des Unterrichts weiter gelten.
Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Aufteilung auf mehrere Standorte ursprünglich nur „zunächst bis zum 18. September“ vorgesehen war – also bis zu diesem Freitag. Sie läuft damit stillschweigend weiter, bis die Messwerte da sind.
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Sechs Räume im Gymnasium Herzberg nutzbar
Unterrichtet wird seit dem 7. September in einer Mischung aus eigenen und fremden Räumen. Sechs Räume im Gymnasium Herzberg selbst sind von der Sperrung nicht betroffen. Dazu kommen Räume von Stadt und Kreisverwaltung, unter anderem die kreislichen Beratungsräume in der Nordpromenade, in der Ludwig-Jahn-Straße und in der Grochwitzer Straße.
Zuvor hatte der Unterricht nach den Ferien gar nicht regulär beginnen können. Auslöser waren Geruchsauffälligkeiten, die Ende August bei einer Grundreinigung des Gebäudes aufgefallen waren. Bei den ersten Luftmessungen wurden nach Angaben des Kreises Richtwerte überschritten.
Die Ursache ist weiter nicht benannt
Woher die Geruchsauffälligkeiten am Gymnasium Herzberg stammen, ist nach wie vor nicht öffentlich benannt. Auch einen Termin für die Rückkehr in das gesamte Gebäude gibt es nicht. Der Landkreis kündigt an, zu informieren, sobald die Messergebnisse vorliegen und über das weitere Vorgehen entschieden werden kann.
Wie es zu der Sperrung kam und welche Messungen bisher liefen, haben wir vergangene Woche beschrieben.
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Red. / Presseinformation








