Die Judo-Bundesliga in Spremberg geht in die nächste Runde: Am Samstag, 29. August 2026, empfängt der KSC ASAHI den SUA Witten. Beginn in der Sporthalle Haidemühl ist 18 Uhr. Das teilt der Verein mit.

Judo-Bundesliga in Spremberg gegen alte Bekannte
Mit dem SUA Witten kommt allerdings ein Gegner in die Lausitz, mit dem die Spremberger eine besondere Erinnerung verbindet. Denn im Jahr 2020 richtete der KSC ASAHI nach Vereinsangaben das Finale um die Deutsche Meisterschaft in der Niederlausitzhalle Senftenberg aus. Ausgerechnet dort scheiterte die eigene Mannschaft im Viertelfinale knapp an Witten, das anschließend Vizemeister wurde.
Die Begegnung ist zugleich ein Wiedersehen auf Augenhöhe. Witten zählt seit Jahren zu den stärksten Adressen im deutschen Judo, während die Spremberger ihre Rolle als Außenseiter aus der Lausitz längst angenommen haben. Genau daraus zieht der Verein seit Jahren seine Anziehungskraft.
Dass ein Verein aus einer Stadt mit rund 22.000 Einwohnern überhaupt in der höchsten deutschen Spielklasse antritt, ist dabei selbst schon bemerkenswert. Gekämpft wird zudem nicht in einer großen Arena, sondern in der Sporthalle des Ortsteils Haidemühl. Präsident Dirk Meyer wirbt deshalb im Vorfeld um Zuschauer.
Vom Relegationsturnier ins Judo-Oberhaus
Der Verein entstand 2007, und bereits ein Jahr später gelang über das Relegationsturnier der Aufstieg in die Bundesliga. Es war die erste Spremberger Mannschaft überhaupt, die diesen Schritt schaffte. Somit war der Weg frei: 2011 folgte der Titel, dazu kamen im Lauf der Jahre drei Vizemeisterschaften und vier Bronzemedaillen.
Weil der Staffelsieg 2016 gelang, stand der Aufstieg in die 1. Bundesliga fest, den der Verein 2017 antrat. Gleich in der ersten Saison zogen die Spremberger in die Play-offs ein. Zudem gewann die Mannschaft 2023 die Staffel Nord und holte in der Finalrunde Bronze. Seitdem gehört der KSC ASAHI zum festen Bestandteil der Liga.
Der Verein setzt auf Partner aus der Region
Getragen wird der Aufwand von Unterstützern vor Ort. So bleibt die Sparkasse Spree-Neiße Trikotsponsor der Bundesligamannschaft, im August kam mit dem Spremberger Fachgeschäft Zippack ein weiterer Partner dazu. Der Verein führt seine Arbeit unter dem Motto „Wir kämpfen für die Region“.
Der KSC ASAHI ist dabei weit mehr als ein Judoverein. Unter seinem Dach laufen nach eigenen Angaben sieben Sportarten, darunter Badminton, Karate, Volleyball und Sumo. Die Bundesligamannschaft ist also nur das sichtbarste Aushängeschild eines Vereins, der einen großen Teil des Spremberger Sportbetriebs trägt.
Sportlich lief der Sommer ordentlich: Denn bei den European Open in Sarajevo holten Nicole Stakhov und Vladimir Stark Anfang August jeweils Bronze.
Wer am Samstag antritt, teilte der Verein auf Nachfrage mit: Vladimir Stark steht auf jeden Fall auf der Matte. Luc Meyer kehrt nach drei Monaten Pause ins Wettkampfgeschehen zurück. Nicole Stakhov ist als Gast dabei und gibt Autogramme.
Für Zuschauer aus der Region ist der Abend eine seltene Gelegenheit: Denn höchste deutsche Spielklasse gibt es sonst nirgends in der Niederlausitz zu sehen, und die Wege nach Haidemühl sind kurz. Einlass ist ab 17 Uhr, der erste Kampf beginnt um 18 Uhr.
Der Eintritt kostet 7 Euro. Studenten, Rentner und alle, die ein ASAHI-Shirt tragen, zahlen 5 Euro.
Wer es nicht in die Halle schafft: Der Verein überträgt seine Kämpfe nach eigenen Angaben über die Plattform sporteurope.tv. Der Termin für Samstag war dort am Dienstag noch nicht eingestellt, soll aber in den kommenden Tagen folgen.

Judo-Bundesliga in Spremberg am 29. August
Was
1. Judo-Bundesliga der Männer, KSC ASAHI Spremberg gegen SUA Witten
Wann
Samstag, 29. August 2026, 18:00 Uhr
Wo
Sporthalle Haidemühl, Spremberg
Eintritt
7 Euro, ermäßigt 5 Euro für Studenten, Rentner und Träger eines ASAHI-Shirts. Einlass ab 17 Uhr.
Livestream
geplant über sporteurope.tv

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Titelbild und Kampffotos: © Daniel Zeidler / KSC ASAHI Spremberg
Red. / Presseinformation





