Brandenburgs Industrie hat 2025 deutlich Umsatz verloren – 5,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Blick auf den Juni 2026 zeigt aber in die andere Richtung: Dort steht ein Plus von 5,6 Prozent.

Verarbeitendes Gewerbe: 2025 war ein schwaches Jahr
Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg sanken die Umsätze der Industriebetriebe mit mindestens 20 Beschäftigten in Brandenburg im Jahr 2025 um 5,4 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro. Inlands- und Auslandsumsatz lagen mit 19,5 und 17,9 Milliarden Euro dicht beieinander.
Zum Vergleich: In Berlin fiel der Rückgang mit 0,8 Prozent auf 36,0 Milliarden Euro deutlich milder aus. Brandenburgs Industrie hat also stärker gelitten als die der Hauptstadt – trotz ähnlicher Umsatzgröße.
Im Juni 2026 zeigt die Kurve nach oben
Der jüngste Monatswert liest sich anders. Im Juni 2026 stiegen die Umsätze der Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen in Brandenburg um 5,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 1,5 Milliarden Euro auf das Inland und 1,7 Milliarden Euro auf das Ausland.
Ein Hinweis zur Einordnung: Die beiden Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Betriebsgrößen – einmal ab 20, einmal ab 50 Beschäftigten. Ein einzelner Monat ist außerdem kein Trend. Bemerkenswert ist trotzdem, dass in Brandenburg das Auslandsgeschäft im Juni über dem Inlandsgeschäft lag.
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Der Rückgang von 2025 fällt zusammen mit einer Phase, in der die Kommunen selbst weniger Spielraum haben – wir haben zuletzt über die Neuaufstellung der Investitionsbank berichtet, mit der das Land genau dagegen ansteuern will.
Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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Red. / Presseinformation







