Eine großflächige Müllablagerung ist am Sonntagnachmittag bei Wainsdorf (Elbe-Elster) in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich das Feuer auf einen rund 20 mal 6 Meter großen Haufen aus Gartenabfällen, Haushaltsschrott und weiterem Unrat ausgedehnt. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Hinweise auf eine Brandstiftung gibt es derzeit nicht.
Müllbrand bei Wainsdorf beschäftigt Feuerwehr
Am Sonntagnachmittag gegen 14:30 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei nach Wainsdorf im Landkreis Elbe-Elster alarmiert. Nach Angaben der Polizei war dort ein Feuer gemeldet worden.
Die Einsatzkräfte entdeckten den Brand schließlich im Bereich „Am Tunnel“ in Richtung Prösen. Dort hatten Unbekannte offenbar über einen längeren Zeitraum Gartenabfälle, Haushaltsschrott und weiteren Müll abgelagert. Der mehrere Meter große Müllhaufen stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Flammen.
Nach Angaben der Polizei hatte sich das Feuer auf eine Fläche von rund 20 mal 6 Metern ausgedehnt. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen.
Feuerwehr vermutet biologische Selbstentzündung
Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen laut Polizei derzeit nicht vor. Die Feuerwehr geht vielmehr von einer biologischen Ursache aus. Demnach können sich leicht brennbare organische Materialien bei längerer Lagerung und mangelnder Durchlüftung durch den natürlichen Verrottungsprozess so stark erhitzen, dass es zu einer Selbstentzündung kommen kann.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
B96 bei Massen: Auf der Bundesstraße 96 kam es am Sonntag gegen 11:15 Uhr zu einem schweren Unfall zwischen einem HONDA Motorroller und einem PKW RENAULT. Offenbar aufgrund von mangelndem Sicherheitsabstand war der 88-jährige Fahrer des Motorrollers auf den „Captur“ aufgefahren und gestürzt. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des RENAULT kam mit dem Schrecken davon. Die HONDA war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Für die nötigen Rettungs- und Abschlepparbeiten war die Bundesstraße 96 bis 12:15 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.
Finsterwalde: Aus der Westfalenstraße meldete ein Zeuge am Sonntag kurz nach 21:45 Uhr einen Autofahrer, der mit stark erhöhter Geschwindigkeit nur knapp an ihm vorbeigefahren war – dann parkte dieser in eine Parklücke ein und begab sich in seine Wohnung. Weil der Zeuge sich das Kennzeichen gemerkt hatte, konnten Beamte den Fahrer dort antreffen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab über 2,2 Promille. Daher schloss sich eine beweissichernde Blutentnahme in einem Krankenhaus an. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige geschrieben.
Falkenberg: Am Sonntagmorgen wurde der Polizei gemeldet, dass in der Nacht unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus im Buchenweg eingebrochen waren. Die Einbrecher durchsuchten das Haus und entwendeten Schmuck und weitere Gegenstände, wodurch ein Schaden von mehreren hundert Euro entstand. Die Beamten sicherten Spuren vor Ort und werteten Videoaufzeichnungen aus. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu den Vorgängen.
Mühlberg: Auf der Bundesstraße 183 kam es zwischen Torgau und der Abzweigung Lönnewitz am Montagabend gegen 22:30 Uhr zur Kollision eines PKW VW mit einem Wildschwein. Das Schwarzwild hinterließ einen Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro am weiter fahrbereiten Fahrzeug und entkam unerkannt.
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Red. / Presseinformation




