Am Wochenende endet die Motocross-Saison dort, wo sie in der Lausitz hingehört: Das Finale des ADAC MX Masters fährt am 26. und 27. September in Fürstlich Drehna. Gemeldet sind 204 Fahrer aus 26 Nationen, und zwei Meistertitel sind noch offen.
204 Nennungen verteilen sich auf vier Klassen
Dem gastgebenden MSC Fürstlich Drehna liegen nach aktuellem Stand Nennungen von 204 Fahrern vor: 42 in der Top-Klasse ADAC MX Masters, 64 im Youngster Cup, 50 im Junior Cup 125 und 48 im Junior Cup 85. Erfahrungsgemäß schrumpft diese Zahl bis zum Rennen noch etwas.
Gefahren wird auf der Strecke „Rund um den Mühlberg“. Sie wurde für das Finale umgebaut, konkret im Bereich Sand-Loch am Ortsrand. Der Verein rechnet wieder mit mehreren tausend Zuschauern.

Der Samstag beginnt um 8 Uhr mit dem Training
Los geht es am Samstag ab 8 Uhr mit den Freien Trainings. Weil so viele Fahrer gemeldet sind, werden zwei Klassen in je zwei Gruppen geteilt. Ab 11:25 Uhr folgen die Qualifyings um die Startplätze, unterbrochen von der Mittagspause zwischen 12:10 und 13:20 Uhr.
Am Nachmittag stehen vier Rennen an: ab 15:15 Uhr der Last-Chance-Heat für alle, die sich nicht direkt qualifiziert haben, danach die ersten Wertungsläufe der 85er, der Youngster und der Masters-Piloten.
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Sieben Rennen und eine Autogrammstunde
Der Sonntag startet um 8:30 Uhr mit den Warm-ups aller Klassen, ab 10:10 Uhr beginnt der letzte Rennreigen des Jahres. Sieben Rennen stehen an, unterbrochen von einer Mittagspause zwischen 11:30 und 13 Uhr.
In die Pause fällt die Autogrammstunde mit den Top-Fahrern der Masters-Klasse, von 11:45 bis 12:15 Uhr am ADAC Truck. Die Siegerehrung ist für Sonntagabend gegen 19 Uhr im Festzelt geplant.
Zwei Meister stehen fest, zwei nicht
In den beiden oberen Klassen sind die Titel vergeben: Roan van de Moosdijk (Niederlande) gewinnt die Masters-Wertung, Nicolai Skovbjerg (Dänemark) den Youngster Cup. Spannend bleibt es dahinter. Beste Aussichten auf Platz zwei hat Tom Koch aus Wormstedt, zweitbester Deutscher ist Noah Ludwig aus Aschersleben.
Offen sind die beiden Nachwuchstitel. Im Junior Cup 125 duellieren sich Lucas Leok (Estland) und Emil Ziemer (Schweiz), in der kleinsten Klasse geht es zwischen den Brüdern Martins und Patriks Cirulis (Lettland) und Harry Daele (Großbritannien) um den Titel.
Generalprobe für das deutsche Nations-Team
Das Rennen hat noch eine zweite Bedeutung: Koch, Ludwig und Valentin Kees vertreten Deutschland eine Woche später beim „Motocross of Nations“ im französischen Ernee. Fürstlich Drehna ist für die drei also die letzte Standortbestimmung vor dem wichtigsten Teamrennen des Jahres.
Drei Fahrer starten mit Heimvorteil
Clubfahrer des MSC sind in diesem Jahr Richard Stephan aus Großräschen im Youngster Cup sowie Mark Tanneberger aus Finsterwalde und Moritz Firl aus Ruhland bei den 125ern.
Dazu kommt ein vierter Name, der lange offen war: Maximilian Spies, einheimischer Clubfahrer, der sich im Sommer schwer verletzt hat und in dieser Saison nicht mehr fährt, ist am Wochenende vor Ort. Er hat bei der Streckenvorbereitung mitgearbeitet, und eine Autogrammstunde am Stand der Weber Werke ist geplant.
Der Verein ist seit Wochen im Aufbau
„Unser ganzes Organisations- und Aufbauteam ist voll motiviert und hat wieder gute Arbeit geleistet“, sagt Vereinsvorsitzender Marcel Rentsch. Es ist das erste Finale in Fürstlich Drehna seit 2022. An die Abschlussparty von damals erinnert sich Rentsch gern: „Die war legendär. Das wollen wir toppen.“
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Red. / Presseinformation








