Die Entwicklung der IBA-Terrassen in Großräschen geht weiter. Wie das Brandenburger Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa mitteilte, fließen rund 2,66 Millionen Euro aus dem Strukturstärkungsgesetz in den dritten Bauabschnitt. Geplant sind unter anderem ein Besucherstollen sowie die Gestaltung der Außenanlagen.
Förderbescheid für dritten Bauabschnitt übergeben
Brandenburgs Wirtschafts- und Tourismusministerin Martina Klement hat den Förderbescheid am Dienstag gemeinsam mit Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch sowie dem Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, während eines Besuchs im Lausitzer Seenland übergeben. Nach Angaben des Ministeriums werden mit rund 2,66 Millionen Euro der Bau eines Besucherstollens sowie die Gestaltung der Außenanlagen an den IBA-Terrassen unterstützt.
Die ehemaligen Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land entwickeln sich nach Angaben des Ministeriums schrittweise zu einem Campus für Tourismus, Arbeit, Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mit dem dritten Bauabschnitt soll die Geschichte des Bergbaus und des Strukturwandels künftig noch stärker erlebbar werden.
Besucherstollen soll Bergbaugeschichte erlebbar machen
Geplant ist ein Besucherstollen unterhalb der Victoriahöhe, der ehemaligen Außenkippe des Tagebaus Meuro. Dort soll künftig die Bergbaugeschichte Großräschens vermittelt werden. Nach Angaben des Ministeriums bildet der frühere Tagebau Meuro den Ausgangspunkt für die Entwicklung des heutigen Großräschener Sees, der seit dem vergangenen Jahr für den Schiffsverkehr freigegeben ist.
Wirtschaftsministerin Martina Klement erklärte, die IBA-Terrassen zeigten beispielhaft, wie aus industriellem Erbe neue Zukunftsperspektiven entstehen können. Mit der Förderung des Besucherstollens solle ein weiterer touristischer Anziehungspunkt geschaffen und die Geschichte des Strukturwandels sichtbar gemacht werden.
Bereits mehr als 13 Millionen Euro investiert
Bereits in den ersten beiden Bauabschnitten wurden nach Angaben des Ministeriums rund 13,6 Millionen Euro aus Mitteln der Strukturstärkung investiert. Im ersten Abschnitt entstand ein Besucherzentrum. Anschließend folgte die Sanierung der Häuser 1 bis 3 mit einem Bistro, einem Coworking Space, Gruppen- und Seminarräumen sowie einer gläsernen Energiewerkstatt. Künftig soll eine Energiezentrale den Campus mit erneuerbaren Energien versorgen.
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Red. / Presseinformation




