Niederlausitz aktuell hat mit Lausitz Macher eine eigene Wirtschafts-Rubrik gestartet. Den Auftakt machte eine 14-teilige Serie zum IW-Regionalranking 2026, in der Cottbus bundesweit Platz 1 belegt. Lausitz Macher berichtet weiter über Unternehmen, Köpfe und Strukturwandel – mit journalistischer Distanz und eigener Recherche.
Eine Region im Umbruch – ohne durchgehende Wirtschafts-Stimme
Die Lausitz erlebt den größten Strukturwandel seit der Wende. Über 17 Milliarden Euro Strukturwandel-Mittel sind bis 2038 für die deutschen Braunkohlereviere vorgesehen – die Lausitz erhält davon einen wesentlichen Teil. In Cottbus entstehen mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem und dem Lausitz Science Park zwei Großvorhaben, die Stadtbild und Wirtschaftslandschaft prägen werden. Hinzu kommen das Bahn-Instandhaltungswerk Cottbus, die Batteriefabrik der BASF in Schwarzheide, die Rock Tech Lithium-Anlage in Guben und Dutzende weiterer Projekte zwischen Forst und Hoyerswerda.
Diese Geschichte wird in der Region nicht zusammenhängend erzählt. Print-Magazine erscheinen quartalsweise, überregionale Wirtschaftspublikationen behandeln die Lausitz episodisch, spezialisierte Entscheider-Briefings erreichen nur kleine Zielgruppen. Eine digital starke, kontinuierlich produzierende Wirtschafts-Berichterstattung mit Reichweite fehlt. Diese Lücke soll Lausitz Macher schließen.
Was uns redaktionell leitet
Lausitz Macher ist kein Standortmarketing. Wir berichten unabhängig – auch über das, was nicht funktioniert. Verzögerte Projekte, gescheiterte Ansiedlungen, Fachkräfteengpässe und ungelöste Strukturwandel-Konflikte gehören genauso ins Bild wie Erfolgsgeschichten. Wer nur Erfolge berichtet, verliert Glaubwürdigkeit – und damit das eigentliche Asset einer journalistischen Marke.
Wir nehmen Pressemitteilungen ernst, aber wir wiederholen sie nicht. Wir kontextualisieren, vergleichen, fragen nach – auch bei Wirtschaftsförderern, Politik und Großinvestoren. Wo Daten vorliegen, prüfen wir sie. Wo sie fehlen, sagen wir es offen. Wertende Aussagen werden zugeschrieben, nicht von der Redaktion eingebracht.
Lausitz Macher finanziert sich über Werbung, PR-Pakete und Partnerschaften. Bezahlte Inhalte sind als „Anzeige“ oder „PR“ gekennzeichnet, die redaktionelle Linie wird unabhängig vom Vertrieb verantwortet. Werbekunden haben keinen Einfluss auf Themen oder Bewertungen. Diese Trennung ist nicht nur ethisch, sondern wirtschaftlich klug: Eine Plattform, die als Sprachrohr der Wirtschaftsförderung wahrgenommen wird, verliert genau den Wert, den Werbung erst attraktiv macht.
Was Lausitz Macher konkret bringt
Die neue Rubrik erscheint auf niederlausitz-aktuell.de und wird über alle Kanäle der Marke ausgespielt: Webseite, Facebook, Instagram, YouTube, der Push-Service mit rund 20.000 Abonnenten sowie der LinkedIn-Kanal. Ab August 2026 ergänzt ein wöchentliches Wirtschafts-Briefing als B2B-Newsletter das Angebot. Quartalsweise erscheint zudem eine eigene E-Paper-Ausgabe, später kommt ein Podcast-Format dazu.
Den thematischen Schwerpunkt bilden Berichterstattung zu Unternehmen und Branchen, Strukturwandel-Themen, Standort- und Förderpolitik, Fachkräfte- und Ausbildungsfragen sowie Hintergrund-Analysen zu wirtschaftlichen Entwicklungen in Brandenburg und der sächsischen Lausitz. Beiträge entstehen multimedial – mit Texten, Videointerviews, Bildgalerien und eingebetteten Daten.
Wer dahintersteht
Niederlausitz aktuell ist seit Jahren als digitale Nachrichtenplattform der Region etabliert. Nach eigenen Erhebungen erreicht die Marke rund 4 Millionen Impressionen monatlich, etwa 43.200 Besucher pro Tag und über 76.000 Follower auf Facebook, Instagram und YouTube. Diese Reichweite ist die Trägerstruktur, auf der Lausitz Macher aufsetzt.
Die redaktionelle Leitung von Lausitz Macher übernimmt Jannis Simons. Er war mehrere Jahre Projektleiter eines etablierten Lausitz-Wirtschaftsformats und ist mit Unternehmen, Verbänden, Wirtschaftsförderern und Verwaltungen in Brandenburg und Sachsen vernetzt. Vertrieb und Partner-Betreuung verantwortet Manuela Sommer mit langjähriger Erfahrung in der regionalen B2B-Mediakommunikation.
Was wir gemacht haben – und was als Nächstes kommt
Lausitz Macher hat mit einer 14-teiligen Serie zum IW-Regionalranking 2026 begonnen – einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Consult, die 400 Regionen Deutschlands nach Niveau und Dynamik vergleicht. Cottbus liegt darin im Dynamikvergleich auf Platz 1 bundesweit. Für die Serie hat unsere Redaktion Sonderauswertungen bei der IW Consult angefordert, mit Mit-Autorin Dr. Vanessa Hünnemeyer Rücksprache zur Methodik gehalten und die Daten mit Grundstücksmarktberichten, Pendlerrechnungen, Bevölkerungsvorausberechnungen, Tourismusstatistik und der Berufsstatistik der Landesärztekammer Brandenburg verknüpft. Alle Folgen finden sich in der Übersicht IW-Regionalranking 2026.
In den kommenden Wochen folgen weitere Schwerpunkte: Unternehmensportraits aus dem Mittelstand und Handwerk, Standortanalysen einzelner Industrieparks, Strukturwandel-Bilanzen und Hintergrund-Stücke zur Fachkräftefrage. Themen- und Recherchehinweise nimmt die Redaktion entgegen.
Lokal. Direkt. Unabhängig. Wirtschaftlich. Das ist der Anspruch.
Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2020): Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen, Berlin. Eigene Erhebungen zur Reichweite der Plattform Niederlausitz aktuell. Ewald/Hünnemeyer/Kempermann (2026): Zwischen Krisen und Chancen. Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2026. IW-Report 23/2026, Köln.
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Red.



