Vermüllung am Neuzeller Landweg nimmt wieder zu
Die Stadt Eisenhüttenstadt beobachtet aktuell erneut eine zunehmende Vermüllung am Neuzeller Landweg. Entlang des Weges landen nach Angaben der Stadt immer wieder unterschiedliche Abfälle und Gegenstände. Dazu zählen unter anderem ausrangierte Gartenmöbel. Die illegalen Ablagerungen beeinträchtigen nach Einschätzung der Stadt nicht nur das Erscheinungsbild des Bereichs. Gleichzeitig muss die Kommune Geld für die Beseitigung ausgeben. Besonders kritisch sieht die Verwaltung, dass ein Teil der dort abgelegten Gegenstände über die vorgesehenen Entsorgungswege legal und kostenlos hätte abgegeben werden können.
Neuzeller Landweg kostet die Stadt Tausende Euro
Die Kosten für die Beräumung summieren sich über die vergangenen Jahre auf mehrere Tausend Euro. Für 2024 beziffert die Stadt ihre Ausgaben für die Entsorgung auf mindestens 2.000 Euro. Im Jahr 2025 kamen rund 1.500 Euro hinzu. Auch 2026 fallen erneut Kosten an. Bislang gab die Stadt nach eigenen Angaben rund 1.600 Euro für die Beseitigung der Ablagerungen aus. Dabei soll es nicht bleiben: Noch in diesem Jahr rechnet die Verwaltung mit weiteren Ausgaben in vierstelliger Höhe.
Eine dauerhafte Beräumung des Neuzeller Landweges kann nach Angaben der Stadt mit Blick auf diese Kosten nicht erfolgen. Stattdessen will die Verwaltung selbst entscheiden, wann die abgelagerten Abfälle beseitigt werden. Sie hält es für nicht vertretbar, wenn die Allgemeinheit wiederholt die Folgen illegaler Entsorgung durch Einzelne finanzieren muss.
Kostenlose Entsorgung wäre teilweise möglich
Nach Angaben der Stadt betrifft das auch Abfälle, für die legale Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Sie nennt in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich Sperrmüll und Elektroschrott. Dass entsprechende Möglichkeiten bestehen, bestätigen auch Informationen des Landkreises Oder-Spree. Dort werden unter anderem Elektro- und Elektronikaltgeräte sowie bestimmte Mengen Sperrmüll aus Haushalten über die vorgesehenen Annahmestellen entgegengenommen. Der Landkreis verfügt dabei auch über einen entsprechenden Standort in Eisenhüttenstadt.
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Stadt Eisenhüttenstadt kündigt Anzeigen an
Die Stadtverwaltung zeigt sich über die Entwicklung ausdrücklich unzufrieden. Nach ihrer Darstellung stehen die wiederkehrenden Ablagerungen den Bemühungen entgegen, Eisenhüttenstadt mit personellem und finanziellem Aufwand sauber zu halten. Die dafür benötigten Mittel könnten aus Sicht der Verwaltung stattdessen an anderer Stelle für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden. Die Stadt appelliert deshalb an alle, eigene Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und den Neuzeller Landweg nicht als Ablageplatz zu nutzen. Gleichzeitig kündigt die Verwaltung Konsequenzen an: Festgestellte Fälle illegaler Abfallablagerungen will sie zur Anzeige bringen.
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Red. / Presseinformation




