Feuerwehr löscht Laubenbrand in Calau
In Calau hat in der Nacht zum Sonntag eine Laube in der Saßlebener Straße gebrannt. Nach Angaben der Polizei wurden Feuerwehr und Polizei gegen 02:15 Uhr alarmiert. Vor Ort unterstützte demnach auch ein 64-jähriger Mann bei den Löscharbeiten. Der Mann verstarb laut Polizei kurz darauf. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass ein bereits zuvor bestehendes medizinisches Problem ursächlich gewesen sein soll. Weitere Angaben zu den Umständen machte die Polizei in der vorliegenden Mitteilung nicht.
Laube und Bienenvolk vollständig zerstört
Gegen 03:00 Uhr war das Feuer nach Polizeiangaben gelöscht. Die Laube wurde jedoch vollständig zerstört. Auch ein Bienenvolk fiel dem Brand zum Opfer. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Brandstiftung. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Nach Angaben der Polizei prüft die Kriminalpolizei nun, wie es zu dem Feuer in der Saßlebener Straße kommen konnte. Ob es weitere Zeugenhinweise gibt oder welche konkreten Umstände zum Anfangsverdacht geführt haben, teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Altdöbern: In Luckaitztal war es am Sonntag kurz nach 16:00 Uhr zu einem Brand gekommen. In der Altdöberner Straße standen circa 150 Quadratmeter in Flammen. Auf der Suche nach der Brandursache fertigte die Polizei Lichtbilder und ermittelt nun wegen des Anfangsverdachtes der Brandstiftung.
Schwarzheide: Am Sonntagabend gegen 19:15 Uhr wurde die Polizei zu einem gestürzten Fahrradfahrer in der Ruhlander Straße gerufen. Dieser hatte trotz Fahrens ohne Helm nur leichte Verletzungen erlitten, allerdings stellte sich vor Ort mittels eines Atemalkoholtests heraus, dass der Mann mit über 1,5 Promille alkoholisiert unterwegs gewesen war, weswegen sich eine beweissichernde Blutabnahme anschloss. Dem Radfahrer wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige aufgenommen.
Ruhland, Lauchhammer, Schipkau: Gleich mehrfach haben bei Kontrollen im Landkreis Alkohol- und Drogentests angeschlagen.
Am Freitagabend gegen 20:00 Uhr fiel Beamten in der Berliner Straße in Ruhland ein PKW CITROEN mit überhöhter Geschwindigkeit ins Auge, der sich jedoch einer Kontrolle entziehen wollte. Kurz darauf konnte der Fahrer gestellt werden. Weil er offensichtlich unter dem Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen stand und ein Atemalkoholtest über 1,5 Promille nachwies, wurde er zur beweissichernden Blutabnahme in ein Krankenhaus gebracht. Dort zeigte sich, dass der Fahrer wohl auch Stoffe aus der Gruppe der Amphetamine / Metamphetamine konsumiert hatte. Daher fertigten die Beamten eine Anzeige, stellten den Fahrzeugschlüssel sicher und entließen den Fahrer im Anschluss wieder.
Am Sonntag gegen 21:30 Uhr kontrollierten Beamte in Lauchhammer in der Grünewalder Straße auf einen VW „Passat“, dessen Fahrer nicht nur keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, sondern augenscheinlich auch Betäubungsmittel konsumiert hatte. Einen Drogentest verweigerte der Fahrer jedoch zunächst. Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Kennzeichen des Wagens Totalfälschungen waren und neben der Urkundenfälschung somit auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt wurde.
Am Sonntag gegen 14:15 Uhr stellten Polizeibeamte in Hörlitz am Schießplatz den Fahrer eines PKW BMW fest, der ebenfalls einen berauschten Eindruck machte. Weil ein Vortest anzeigte, dass er Cannabis und Amphetamine konsumiert hatte, schloss sich eine beweissichernde Blutabnahme an. Nachdem die Beamten mehrere Anzeigen gefertigt sowie die Fahrzeugschlüssel sichergestellt hatten, durfte er wieder seiner Wege gehen.
Lübbenau: Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Robert-Koch-Straße erfasste ein PKW MITSUBISHI am Samstag gegen 12:00 Uhr einen VW „Golf“ beim Ausparken, was zu Sachschäden in Höhe von 6.000 Euro führte. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit.
Lauchhammer: Am Samstagabend krachte es, als ein PKW JAGUAR in der Senftenberger Straße einen parkenden OPEL „Astra“ und schließlich eine Hauswand streifte. Es entstanden Schäden in Höhe von etwa 8.000 Euro, wobei beide Fahrzeuge fahrbereit blieben. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer des JAGUAR nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, so dass eine Anzeige gefertigt wurde. Seine Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.
Senftenberg: Im Dubinaweg wurde am Sonntag von einer oder mehreren unbekannten Personen ein PKW Mazda „XC 5“ gestohlen, sowie auch Geldbörse, diverse Karten und Wertgegenstände, welche sich im Auto befanden. Gemeldet wurde der Diebstahl um 16:30 Uhr. Trotz durchgeführter Ortung konnte das Fahrzeug durch die Beamten nicht festgestellt werden und die Fahndung wurde eingeleitet.
Lindenau: Zwischen der Autobahnanschlussstelle Ortrand und Lindenau kam es am Montag kurz nach 10:00 Uhr auf der Kreisstraße zu einem Auffahrunfall zwischen einem FORD „Transit“ und einem PKW MERCEDES. Offenbar hatte der Fahrer des FORD die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war zuerst mit dem MERCEDES, dann mit einem Baum kollidiert. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt, an den Fahrzeugen entstand allerdings ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Der „Transit“ war nicht mehr fahrbereit. Nun ermittelt die Polizei zum Unfallhergang.
A13 bei Bronkow: Die Polizei ermittelt seit Montagmorgen wegen einer Unfallflucht auf der Autobahn. Zwischen Großräschen und Bronkow hatten Zeugen beobachtet, wie ein LKW die Leitplanke gestreift hatte. Die hinzugerufenen Beamten fanden elf beschädigte Zaunfelder und sieben abgerissene Pfosten vor, aber kein Unfallfahrzeug. Die Ermittlungen zum Verursacher dauern an.
A13 bei Bronkow: Zwischen den Anschlussstellen Großräschen und Bronkow ist gegen 08:30 Uhr ein Motorradfahrer gestürzt. Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber konnte wieder abbestellt werden, der Fahrer kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Laut Zeugenaussagen hatte ein Auto das Motorrad an einer Engstelle abgedrängt und damit den Sturz verursacht. Daher ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Unfallflucht zum Unfallgegner.
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Red. / Presseinformation




